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Der ultimative Guide für Oolong Tee

This Ultimate Guide to Oolong was written in collaboration with Katrina Wild, tea expert, traveller and writer.

In diesem umfassenden Guide zu Oolong Tee erkunden wir die vielfältige Welt dieses weniger bekannten, aussergewöhnlichen Teetyps – und alles, was er zu bieten hat (was erstaunlich viel ist). Oolong Tee liegt auf der Skala zwischen Grüntee und Schwarztee: Als halboxidierter Tee bietet er ein breites Spektrum an Aromen und Geschmacksprofilen, was ihn zu einer der spannendsten Teesorten macht, die man entdecken kann. Von seiner historischen Herkunft und den komplexen Herstellungsmethoden über Varietäten, Terroirs und Aufgussmethoden tauchen wir tief ein in das, was Oolong zu einem der handwerklich anspruchsvollsten und vielfältigsten Tees der Welt macht. Egal, ob du dich für die Produktion von Oolong Tee, seine gesundheitlichen Vorteile, Food Pairing oder die optimale Lagerung interessierst – hier wirst du fündig. Wenn du lieber direkt in bestimmte Abschnitte springen möchtest, findest du hier das Inhaltsverzeichnis: Was ist Oolong Tee? Geschichte und Herkunft Varietäten von Oolong Tee Herstellungsprozess Gesundheitsvorteile & Nährstoffprofil Wie man Oolong Tee aufbrüht Oolong Tee mit Essen kombinieren Oolong Tee kaufen und lagern Anhänge Referenzen und weiterführende Literatur

From its historical heritage and intricate production methods to the unique varieties, terroirs, and brewing techniques, we will delve deeply into what makes Oolong one of the most artisanal and diverse teas in the world. Whether you’re curious about it’s how it’s produced, health benefits, food pairings, or optimal storage practices, we’ve got you covered.

If you’d prefer to jump to certain sections, here’s the index:


Was ist Oolong Tee?

 

Geschichte und Ursprung

 

Verschieden Sorten von Oolong Tee

 

Der Herstellungsprozess

 

Gesundheitliche Benefits und Nährstoffe

Oolong Tee richtig aufbrühen

 

OOlong mit Essen geniessen

 

Buying and Storing Oolong

 

Anhänge

 

Referenzen und weiterführende Literatur

 


Was ist Oolong Tee?

Oolong Tee, auch bekannt als „Wulong“ (chinesisch: traditionell 烏龍, vereinfacht 乌龙; wūlóng) oder „Schwarzer Drache“, ist ein halboxidierter Tee, der zwischen Grüntee und Schwarztee angesiedelt ist. Der Oxidationsgrad reicht in der Regel von etwa 10 % bis 80 % und führt zu einer enormen Bandbreite an Aromen, Düften und Erscheinungsbildern. Seinen Ursprung hat Oolong Tee in den chinesischen Provinzen Fujian (福建; insbesondere im Kreis Anxi und in den Wuyi-Bergen) und Guangdong (广东) sowie auf der Insel Taiwan (台湾) im frühen 19. Jahrhundert. Oolong ist bekannt für sein breites Geschmacksprofil, das von dunklen, gerösteten Noten bis hin zu leichten, floralen Nuancen reicht. Die Komplexität von Oolong Tee entsteht durch seine aufwendige Verarbeitung, bei der der Oxidationsgrad in mehreren Stufen sorgfältig gesteuert wird. Was Oolong wirklich von anderen Tees unterscheidet, ist seine aromatische Fülle – er ist besonders reich an flüchtigen Aromastoffen. Historisch wurde für leicht oxidierte Oolongs in China der Begriff „Türkiser Tee“ oder „Qing Cha“ (青茶) verwendet; in Frankreich begegnet man Oolong teils als „thé bleu“. Obwohl Oolong ursprünglich aus China stammt, wird er heute in vielen Teeanbaugebieten der Welt produziert – unter anderem in Vietnam, Nepal, Thailand, Taiwan, Japan – und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Originating in China’s Fujian (福建; specifically Anxi County and the Wuyi Mountains) and Guangdong (广东) provinces, as well as on Taiwan island (台湾) in the early 19th century, Oolong tea is celebrated for its wide flavour profile, which can range from dark, roasted notes to light and floral ones. The complexity of Oolong arises from its intricate processing, involving carefully controlled oxidation levels across several stages.

What truly sets it apart from other teas is its aromatic richness, being incredibly abundant in volatile compounds. Historically, the name ‘Turquoise Tea’ or ‘Qing cha’ (请茶) referred to lighter oxidised Oolongs in ancient China, while in France, you might hear it called blue tea (thé bleu). Although originally from China, Oolong is now produced in various tea-growing regions around the world, including Vietnam, Nepal, Thailand, Taiwan, and Japan, and continues to grow in popularity.


Geschichte und Ursprung

Die Geschichte des Oolong Tee

Die Geschichte von Oolong Tee in China ist von Legenden und Theorien umrankt. Eine bekannte Theorie, die sogenannte „Tributtee-Theorie“, führt die Ursprünge von Oolong in die Song-Dynastie (960–1279 n. Chr.) zurück. In dieser Zeit wurden die berühmten Dragon-Phoenix-Tee­kuchen (龍團鳳餅) in den Beiyuan-Gärten der Phoenix-Berge in Guangdong hergestellt. Der Frühlingstee wurde während der Qingming-Periode gepflückt, also kurz vor den „Kornregen“ (谷雨, etwa 19.–21. Tag des vierten Mondmonats), und in verschiedenen Qualitäten bis in den Frühsommer hinein geerntet. Je früher man pflückte – wenn die ersten Knospen erschienen –, desto höher war die Qualität. Mit dem Aufkommen von losem Tee setzte sich der Begriff „Oolong“ (wūlóng, „dunkler Drache“) durch, inspiriert von der dunklen, gedrehten Form der Blätter. Eine andere Theorie verortet die Ursprünge von Oolong Tee in den Wuyi-Bergen in Fujian. Diese malerische Region taucht häufig in Gedichten der Ming-Dynastie (1368–1644) auf, darunter das „Wuyi Tea Song“ und „Tea Tale“, die auf den Ursprung des Tees in bestimmten Teilen dieser Berge anspielen. Diese Verbindung zwischen den Wuyi-Bergen und Oolong führte dazu, dass viele glauben, Oolong sei dort erstmals entdeckt und kultiviert worden.

Another theory suggests that Oolong tea originated in the Wuyi Mountains of Fujian. This picturesque region is often cited in Ming Dynasty (1368-1644) poetry, including works like the Wuyi Tea Song and Tea Tale, which allude to the tea’s origins in specific parts of these mountains. This connection between the Wuyi Mountains and Oolong tea has led many to believe that the tea was first discovered and cultivated there.

Eine eher verspielte Legende, die sogenannte „Anxi-Theorie“, schreibt die zufällige Entstehung des Oolong einem Bauern namens Wu Liang zu. Der Überlieferung nach liess sich Wu Liang bei der Verarbeitung seiner Teeblätter von einem Reh ablenken, sodass die Blätter länger oxidierten als geplant. Das Ergebnis war ein Tee mit einem neuen, besonderen Geschmacksprofil – der später als Oolong bekannt wurde. Oolong Tee gewann vor allem in der Qing-Dynastie (1644–1912) an Bedeutung, insbesondere mit der Einführung von Tie Guan Yin („Eiserne Göttin der Barmherzigkeit“) am Hof von Kaiser Qianlong. Die Begeisterung des Kaisers für diesen Oolong trug zur Verbreitung der Teesorte in ganz China bei. In derselben Zeit wurde auch die Gongfu-Teezeremonie populär – eine kunstvolle Brühmethode, die insbesondere in Politik und gesellschaftlichen Zusammenkünften eine Rolle spielte. Die Geschichte von Oolong Tee in Taiwan beginnt im späten 18. Jahrhundert, als Ke Chao (柯朝) Teepflanzen aus Fujian nach Jieyukeng (櫛魚坑) brachte, heute Teil des Bezirks Ruifang in New Taipei City. Einen entscheidenden Schub erhielt der Anbau 1855, als Lin Fengchi (林鳳池) die Sorte Qingxin Oolong aus den Wuyi-Bergen ins Dorf Dongding in Nantou brachte – daraus entwickelte sich der berühmte Dong Ding Oolong. Mit der Öffnung des Hafens von Tamsui im Jahr 1860 nach dem Vertrag von Tianjin erlebte die taiwanesische Teeindustrie einen Aufschwung. Der schottische Unternehmer John Dodd spielte eine Schlüsselfigur beim Export von taiwanesischem Oolong, der unter dem Namen „Formosa Oolong“ bekannt wurde. Oolong wurde schnell zum Synonym für taiwanesischen Tee und dominierte den Export in der späten Qing-Zeit. Unter japanischer Herrschaft wurde die Teeindustrie Taiwans weiterentwickelt, unter anderem durch die Hybridisierung von Teesorten. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts verlagerte sich der Fokus zunehmend auf hochwertige, spezialisierte Oolongs – eine Ausrichtung, die bis heute anhält und Taiwan weltweit als Herkunft exzellenter Oolong Tees etabliert hat. So hat Oolong sich als beliebtes Getränk in China, Taiwan und weit darüber hinaus fest verankert.

Oolong tea rose to prominence later during the Qing Dynasty (1644-1912), particularly with the introduction of ‘Tie Guan Yin’, or ‘Iron Goddess of Mercy’, to Emperor Qianlong. The emperor’s admiration for this Oolong variety helped popularise it across China. Around the same time, the gongfu tea ceremony, a ritualistic method of brewing and serving tea, became influential, particularly in politics and social gatherings.

The history of Oolong tea in Taiwan began in the late 18th century when Ke Chao (柯朝) introduced tea plants from Fujian, China, to Jieyukeng (櫛魚坑), now part of Ruifang District of New Taipei City. Significant growth occurred in 1855 when Lin Fengchi (林鳳池) brought the Qingxin Oolong cultivar from the Wuyi Mountains to Dongding Village in Nantou County, giving rise to the famous Dong Ding Oolong.

The opening of the port of Tamsui in 1860 after the Treaty of Tientsin spurred Taiwan’s tea industry, with Scottish entrepreneur John Dodd playing a crucial role in exporting Taiwanese Oolong tea, branding it as “Formosa Oolong.” Oolong quickly became synonymous with Taiwanese tea and dominated exports during the late Qing Dynasty.

Under Japanese rule, Taiwan’s tea industry was further developed, including efforts to hybridise tea varieties. The industry’s focus shifted towards high-quality, specialty Oolongs during the mid-20th century, a legacy that continues today with Taiwan recognised globally for its exceptional Oolong teas. Hence, Oolong tea has established itself as a beloved beverage in China, Taiwan, and beyond.

Geographical Origins

Oolong Tee macht etwa 11 % der Teeproduktion Chinas aus, der grösste Teil stammt aus den bergigen Regionen der Provinz Fujian. Fujian ist besonders bekannt für zwei prägende Stile: Anxis Tie Guan Yin und Wuyis Yan Cha. Die Wuyi-Berge, einer der Ursprungsorte von Oolong Tee, bringen stark oxidierte (40–60 %) „Felsentees“ (yánchá, 岩茶) hervor, darunter den legendären Da Hong Pao („Big Red Robe“). Der Kreis Anxi, ebenfalls in Fujian, ist berühmt für seine niedrig oxidierten Oolongs (ca. 25–40 %), insbesondere für Tie Guan Yin. In Guangdong sind die Phoenix-Berge (Feng Huang Shan, 鳳凰山) bekannt für die blumig-fruchtigen Dan Cong Tees – oft auch Phoenix Oolong oder „Single Bush Teas“ genannt. Taiwan mit seinem vielseitigen Klima und Relief produziert ein breites Spektrum an Oolongs, die das jeweils lokale Terroir widerspiegeln. Über China und Taiwan hinaus wird Oolong heute auch in anderen Ländern produziert – etwa Indien (Darjeeling und Assam Oolong), Thailand, Vietnam, Japan und Nepal – und entwickelt sich zu einer global gefragten Kategorie halboxidierter Tees.


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Fujian: Wuyishan

Wuyi Oolongs, oder Yancha (岩茶, yán chá), stammen aus den Wuyi-Bergen in der Provinz Fujian. Diese Tees sind berühmt für ihr einzigartiges Terroir, in dem die Teepflanzen in felsigen, mineralreichen Böden gedeihen – daraus entsteht das charakteristische Yanyun (岩韵, „Felsenmelodie“), ein Begriff für den komplexen, anhaltenden Nachgeschmack dieser Tees. Sie gehören zur Kategorie Minbei (闽北, Mǐnběi), die Tees nördlich des Min-Flusses umfasst, und zählen zu den begehrtesten Oolongs Chinas. Das Prestige und die Intensität des Geschmacks hängen eng mit der Lage der Teegärten zusammen: Zheng Yan (正岩) bezeichnet die beste Lage im geschützten Kerngebiet der Wuyi-Berge. Ban Yan (半岩 / 半山茶) stammt von Gärten am Rand dieser Zone. Waishancha (外山茶) umfasst Tees von Ebenen, Hügeln und Ausläufern im Umkreis von ca. 15–80 km um Wuyishan. Zhou Cha (洲茶) oder „Flussufertees“ wachsen noch weiter entfernt ausserhalb des geschützten Wuyi-Gebiets und gelten daher als weniger prestigeträchtig.

The prestige and flavour intensity of Wuyi teas are closely tied to their place of cultivation. Zheng Yan (正岩, zhèng yán) teas, considered the finest, are grown within the protected core of the Wuyi Mountain area. Ban Yan (半岩, bàn yán; also 半山茶, bànshān chá) teas come from plantations near the edges of this central zone, while Waishancha (外山茶, wàishān chá) encompasses those cultivated on plains, hills, and foothills within a 15 to 80 km radius from Wuyishan. Similarly, Zhou Cha (洲茶, zhōu chá), or “riverbank teas,” are grown even further away, well outside the protected Wuyi area, and thus are considered less prestigious.

Fujian: Anxi County

Anxi County, im Minnan-Gebiet (闽南, Mǐnnán) südlich des Min-Flusses gelegen, ist weltweit berühmt für einige der besten Oolong Tees – allen voran Tie Guan Yin (鐵觀音, Tiě Guānyīn), die „Eiserne Göttin der Barmherzigkeit“. Die Region bringt zudem weitere bekannte Tees hervor, wie Huang Jin Gui (黄金桂), Ben Shan (本山), Mao Xie (毛蟹) und den Hybrid Jin Guan Yin (金观音). Anxi Oolongs werden typischerweise in die charakteristische Halbkugel-Form gerollt, was es schwer macht, die einzelnen Sorten nur optisch zu unterscheiden. Trotz ähnlichem Erscheinungsbild werden sie mit unterschiedlichen Oxidations- und Röstgraden verarbeitet, um die spezifischen Eigenschaften jeder Varietät herauszuarbeiten. Traditionell umfasst die Verarbeitung das Sonnenwelken, das Anquetschen der Blätter, mehrere Runden Welken und Schütteln, Fixierung, Kneten und Trocknen. Eine Besonderheit von Anxi Oolongs ist, dass die fertigen Tees oft aus einzelnen Blättern bestehen, die nach dem Trocknen sorgfältig von Hand von den Stängeln abgebrochen werden.

Anxi Oolongs are typically crafted into a signature half-ball shape, making it difficult to distinguish between different types based on appearance alone. Despite their similar look, each tea variety is produced with varying levels of oxidation and roasting to enhance the distinct qualities of each cultivar. Traditional processing includes sun withering, tumbling to bruise the leaves, multiple rounds of withering and bruising, fixation, kneading, and drying. A unique feature of Anxi Oolongs is that the finished teas are often made up of single leaves, meticulously broken off the stem by hand after drying.

Guangdong: Phoenix Gebirge

Die Provinz Guangdong beherbergt die berühmten Phoenix-Berge (凤凰山, Fèng Huáng Shān), wo die renommierten Dan Cong (单丛, Dān Cōng) Oolong Tees ihren Ursprung haben. Oft als Phoenix Oolongs bezeichnet, reichen ihre Wurzeln bis in die Song-Dynastie zurück. Ursprünglich meinte „Dan Cong“ Tee von einem einzelnen Busch eines bestimmten Kultivars; heute steht der Begriff breiter für Oolongs dieser Region, die durch ihre spezifischen Anbaumethoden und Verarbeitung geprägt sind. Phoenix Oolongs sind bekannt für ihre intensiven floralen und fruchtigen Aromen und bieten ein reiches, zugleich erfrischendes, vollmundiges Geschmackserlebnis. Meist werden sie leicht geröstet, um ihre hellen, aromatischen Qualitäten zu betonen. Authentische Dan Cong Tees müssen im Phoenix-Gebirge im Bezirk Chao’an in Guangdong wachsen und von einem der berühmten Kultivare stammen, die als Nachkommen der alten Sorte Shui Xian (水仙) gelten. Guangdong gilt auch als Geburtsstätte von Chaozhou Gongfu Cha (潮州工夫茶), einer traditionellen, aufwendigen Brühmethode, die die konzentrierten Aromen dieser Oolongs hervorhebt. Diese Praxis ist tief in der lokalen Kultur verwurzelt und unterstreicht die Bedeutung der Phoenix Oolongs im Teeerbe der Region.

Phoenix Oolongs are celebrated for their natural floral and fruity flavours, offering a rich, yet refreshing and full-bodied tasting experience. The teas are typically light-roasted, which enhances their bright, aromatic qualities. Authentic Dan Cong teas must be grown within the Phoenix Mountain area of Guangdong’s Chao’an district and originate from one of the famous cultivars, believed to be descendants of the ancient Shui Xian (水仙, Shuǐ Xiān) cultivar.

Guangdong is also the birthplace of Chaozhou gongfu cha (潮州工夫茶, Cháozhōu gōngfū chá), a traditional and elaborate method of brewing tea that highlights the strong, concentrated flavours of these Oolongs. This practice is deeply rooted in the local culture, further emphasising the significance of Phoenix Oolongs in the region’s tea heritage.

Taiwan

Früher als Formosa bekannt, spiegelt die Teekultur Taiwans sowohl die historischen Verbindungen zu China als auch die besonderen Umweltbedingungen der Insel wider. Die Tradition des taiwanesischen Oolong Tee reicht bis ins 18. Jahrhundert in der Qing-Dynastie zurück, als Teesetzlinge aus der Provinz Fujian eingeführt wurden. Das vielfältige Terrain – von Küstenebenen bis Hochgebirge – schafft ideale Bedingungen für den Anbau einer grossen Vielfalt an Oolong Tees. Heute entfallen rund 90 % der Teeproduktion Taiwans auf Oolong. Taiwanesische Oolongs werden hauptsächlich nach zwei Methoden verarbeitet, die von Fujian übernommen wurden: dem Nord-Fujian-Stil, bei dem die Blätter zu langen, bandförmigen Strängen gerollt werden, und dem Süd-Fujian-Stil, bei dem sie zu engen, kugelförmigen Bällen gerollt werden. Diese unterschiedlichen Verarbeitungsweisen, kombiniert mit den vielfältigen Mikroklimata, ermöglichen eine bemerkenswerte Palette an Oolong-Stilen mit jeweils eigenständigem Charakter. Taiwan ist in mehrere bedeutende Teeregionen unterteilt. Die nördlichen Gebiete (u. a. Taipei, Yilan) sind bekannt für Wenshan Baozhong und Muzha Tie Guan Yin. In den nordöstlichen Kreisen Taoyuan, Hsinchu und Miaoli findet man den berühmten Oriental Beauty (Dong Fang Mei Ren), auch als „White Tip Oolong“ bekannt. Die zentralen und südlichen Regionen mit tiefer gelegenen Plantagen produzieren hauptsächlich Tee für den Massenmarkt. Im Osten (Taitung, Hualien) werden sowohl Oolong als auch Schwarztee angebaut. Die Hochgebirgsregion (Gaoshan, 高山) entlang des zentralen Gebirgszugs – inklusive Nantou, Chiayi, Taichung und Teilen von Hualien – ist berühmt für High Mountain Oolong ab etwa 1’000 m Höhe. Zu den berühmtesten Teeregionen gehören Alishan, Lishan, Shan Lin Xi und Yu Shan.

Taiwanese Oolongs are processed using two primary methods inherited from Fujian: the North Fujian style, which involves rolling the leaves into long, ribbon-like strips, and the South Fujian style, where the leaves are rolled into tight, ball-shaped forms. This variety in processing, combined with the island’s microclimates, allows Taiwan to produce a remarkable range of Oolong styles, each with its own distinct character.

Taiwan’s diverse landscape is divided into several key tea-producing regions, each known for its unique offerings. The northern region, including Taipei and Yilan counties, is famous for Wenshen Baozhong and Muzha Tie Guan Yin. Moving to the northeast, in Taoyuan, Hsinchu, and Miaoli counties, you’ll find the celebrated Oriental Beauty, also known as Bai Hao Yin Zhen or White Tip Oolong. The central and southern regions, with their low-altitude plantations, primarily produce commercial-grade teas. In the eastern region, encompassing Taitung and Hualien counties, both Oolong and Black teas are cultivated. The high-mountain region (gaoshan, 高山), running along Taiwan’s central spine and including areas like Nantou, Chiayi, Taichung, and Hualien, is renowned for its high-mountain Oolong teas, grown at altitudes of at least 1,000 metres. Famous mountainous regions for tea are Alishan, Lishan, Shan Lin Xi, and Yu Shan.


Verschieden Sorten von Oolong Tee

Wie bei der Herkunft sind auch die Varietäten von Oolong Tee eng mit ihren Regionen, Kultivaren, Terroirs und lokalen Verarbeitungstraditionen verknüpft. Nachdem wir die grossen Kategorien nach Ursprung skizziert haben, vertieft dieser Abschnitt die einzelnen Varietäten und zeigt die beeindruckende Vielfalt von Oolong und seine spezifischen Charakteristika.

Yancha

Wuyi Yancha, oder „Felsentee“, ist eine charakteristische Kategorie von Oolong Tee aus den Wuyi-Bergen in Fujian. Wuyi Oolongs – darunter der bekannte Da Hong Pao (大红袍, dà hóng páo) – durchlaufen traditionelle Verarbeitungsstufen: Welken, Schütteln, Oxidation, Fixierung, Rollen, Trocknen und Rösten. Das ergibt ihre typische Streifenform und ein reiches Geschmacksprofil mit erdigen, holzigen Noten, leichter Rauchigkeit und Nuancen von Karamell, Frucht und Sandelholz. Da Hong Pao, auch „Big Red Robe“ genannt, zählt zu den prestigeträchtigsten Oolong Tees der Region. Er ist tief in der chinesischen Teekultur verwurzelt und bekannt für seinen kräftigen, vielschichtigen Geschmack und seine markanten mineralischen „Felsennoten“, die typisch für Wuyi Yancha sind. Traditionell wird Da Hong Pao aus mehreren Kultivaren hergestellt, von denen Qi Dan (奇丹) und Beidou (北斗) zu den bekanntesten gehören. Die Legende um seine sechs ursprünglichen Mutterbüsche an der Klippe Jiulong Ke – über 350 Jahre alt – verleiht ihm zusätzlichen Kultstatus. Von diesen Originalbüschen wird heute jedoch kein Tee mehr geerntet, um sie zu schützen. Einer der vielen Mythen erzählt, ein Kaiser der Ming-Dynastie habe die Sträucher nach einer Heilung mit roten Roben verhüllt, woraus der Name „Big Red Robe“ entstanden sei. Zu den berühmtesten Wuyi Yanchas zählen die vier grossen Muttersträucher von Wuyi Shan, genannt Si Da Ming Cong (四大名丛) – „Vier berühmte Büsche“: Da Hong Pao Shui Jin Gui (水金龟) – „Goldene Wasserschildkröte“, mit reichhaltigem, weichem Geschmack Tie Luo Han (铁罗汉) – „Eiserner Arhat“, gilt als die älteste Varietät mit tiefem, robustem Charakter Bai Ji Guan (白鸡冠) – „Weisser Hahnenkamm“, auffällig durch helle Blätter und zarten Geschmack Daneben bereichern weitere Kultivare wie Rou Gui (肉桂) mit markantem Zimtaroma und Shui Xian (水仙) mit honigsüssen Noten das Spektrum der Wuyi Yancha. Diese Tees sind nicht nur für ihre Geschichte, sondern auch für ihre anspruchsvolle Verarbeitung und die intensive Bindung an ihr Ursprungs-Terroir geschätzt. Shop Organic Wuyi Oolong >

Da Hong Pao, also known as ‘Big Red Robe,’ is one of the most prestigious and sought-after Oolong teas originating from this region. This tea is deeply rooted in Chinese tea culture and is known for its robust, rich flavour and distinctive ‘rocky’ mineral undertones, characteristic of Wuyi rock teas. Da Hong Pao is traditionally made from several cultivars, with Qi Dan (奇丹and Beidou (北斗being among the most well-known. The tea’s legendary status is enhanced by the existence of the six original mother bushes on the Jiulong Ke cliff, believed to be over 350 years old. These mother trees are considered the purest source of Da Hong Pao, although tea from these original bushes is no longer harvested to preserve them. According to one of many legends, Da Hong Pao earned its name when a Ming Dynasty emperor, grateful for the tea’s healing properties, covered the bushes with red robes as a sign of honour.

The most famous Wuyi yanchas are derived from the four legendary mother bushes of Wuyi Shan, collectively known as Si Da Ming Cong (四大名丛), or the Four Great Bushes. Among these are the Da Hong Pao, Shui Jin Gui (水金龟), or Golden Water Turtle, known for its rich and mellow flavour; Tie Luo Han (铁罗汉), or Iron Monk Arhat, recognised as the oldest of the Wuyi varieties with a deep, robust character; and Bai Ji Guan (白鸡冠), or White Cockscomb, which is notable for its pale leaves and delicate taste. Beyond the four great tea cultivars, other cultivars like Rou Gui (肉桂), with its distinctive cinnamon aroma, and Shui Xian (水仙), famous for its honeyed notes, add to the diverse tapestry of Wuyi yancha. These teas are celebrated not only for their historical significance but also for their intricate processing methods and the profound connection to their place of origin.


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Anxi Oolong Tee

Zu den berühmtesten Oolong Varietäten aus Anxi gehört Tie Guan Yin (鐵觀音, tiě guān yīn), die „Eiserne Göttin der Barmherzigkeit“. Dieser Tee wird aus einem gleichnamigen Kultivar hergestellt und ist berühmt für seine florale Duftigkeit und den anhaltenden Nachgeschmack (Hou Yun, 喉韵). Traditioneller Tie Guan Yin wurde stark geröstet; moderne Varianten sind hingegen oft kaum geröstet und zeigen ein helleres, frischeres Profil. Um die Stile zu unterscheiden, spricht man von: Nong Xiang (浓香, nóng xiāng) – „kräftige Duftnote“, traditionell stärker oxidiert und geröstet Qing Xiang (清香, qīng xiāng) – „klare Duftnote“, für leichtere, floralere moderne Stile Ein weiterer wichtiger Kultivar ist Huang Jin Gui (黄金桂, huáng jīn guì), „Goldene Kassie“, mit gelblichen Blättern und frühen Pflückungen. Er ähnelt optisch Tie Guan Yin, besitzt jedoch ein eigenes Geschmacksprofil. Ben Shan (本山, běn shān) – „Originaler Berg“ – wirkt Tie Guan Yin ähnlich, stammt jedoch aus einem anderen Kultivar und bietet ein differenziertes Aromabild. Mao Xie (毛蟹, máo xiè) – „Haarkrabbe“ – fällt durch feine Härchen an den Blättern auf und bringt eigene Nuancen ins Spiel. Jin Guan Yin (金观音, jīn guān yīn) ist ein Hybrid aus Tie Guan Yin und Huang Jin Gui und erweitert die reiche Oolong-Tradition von Anxi um eine weitere Facette. Jede dieser Varietäten spiegelt Terroir und Handwerkskunst der Region wider. Shop Tie Guan Yin > Shop Organic Dong Ding > Shop Jin Guan Yin >

To distinguish between these styles, terms like Nong Xiang (浓香, nóng xiāng), meaning “strong fragrance,” refer to the traditional, more heavily oxidised and roasted Tie Guan Yin, while Qing Xiang (清香, qīng xiāng), or “clear fragrance,” describes the lighter, more floral modern varieties. Another notable cultivar is Huang Jin Gui (黄金桂, huáng jīn guì), or Golden Cassia, characterised by its yellowish leaves and early flushes. Similar in appearance to Tie Guan Yin, it offers a distinct flavour profile.

Ben Shan (本山, běn shān), or Original Mountain, shares a resemblance to Tie Guan Yin but is made from a different cultivar, providing a unique taste experience. Mao Xie (毛蟹, máo xiè), known as Hairy Crab, stands out due to the fine hairs on its leaves, imparting a distinctive character. Lastly, Jin Guan Yin (金观音, jīn guān yīn) is a hybrid cultivar that combines traits from Tie Guan Yin and Huang Jin Gui, adding further diversity to Anxi’s rich tea heritage. Each of these cultivars reflects the unique terroir and traditional craftsmanship of the Anxi region.


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Fenghuang Dancong

Fenghuang Dancong (单丛, Dān Cōng), oder Phoenix Oolong, stammt aus den üppigen Fenghuang-Bergen (凤凰山, Fèng Huáng Shān) der Provinz Guangdong. Der älteste Teebaum der Region wird auf rund 700 Jahre geschätzt, weshalb es die Theorie gibt, Phoenix Dan Cong sei der Urahn aller Oolongs. Ursprünglich bezeichnete „Dan Cong“ Tee von einem einzelnen Busch eines bestimmten Kultivars; heute steht der Begriff breiter für Oolongs dieser Region mit einer sehr charakteristischen Verarbeitung. Dan Cong Tees sind berühmt für ihre aussergewöhnlichen Duftprofile und werden häufig nach den Aromen kategorisiert, die sie verströmen. Hinzu kommen Namensgebungen, die sich auf Legenden, historische Ereignisse oder präzise geografische Ursprünge beziehen.


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Oolong Tee aus Taiwan

Taiwan ist berühmt für seine Vielfalt an Oolong Tees, die jeweils eigene Geschmacksprofile und Verarbeitungsstile besitzen und die reiche Teekultur der Insel widerspiegeln. Zu den bekanntesten zählt Nantou Dong Ding (南投冻顶, nán tóu dòng dǐng), erkennbar an der Halbkugel-Form, meist aus dem Kultivar Qing Xin (青心) hergestellt. Ein weiterer bedeutender Tee ist Muzha Tie Guan Yin (木栅鐵觀音, mù zhà tiě guān yīn) – die taiwanesische Interpretation des klassischen Tie Guan Yin, eher in Richtung traditionell geröstet. Wenshan Bao Zhong (文山包种, wén shān bāo zhǒng) ist ein leichter, wenig oxidierter Oolong mit frischem Geschmack, feinem Aroma und bandförmigen Blättern. Dong Fang Mei Ren (东方美人, dōng fāng měi rén), auch als Oriental Beauty bekannt, zeichnet sich durch honigsüsse Noten aus – verursacht durch Knospen, die von Zikaden (Jassiden) angeknabbert wurden, was den Polyphenolgehalt erhöht. Die Bezeichnung Gao Shan (高山, gāo shān) steht für Oolongs, die über 1’000 m Höhe wachsen – etwa aus Alishan und Lishan –, meist ungeröstet, um die florale Frische zu bewahren. Beliebte Kultivare wie Jin Xuan (金萱, jīn xuān) und Si Ji Chun (四季春, sì jì chūn) sind für ihr cremiges Mundgefühl und fortlaufende Ernten über das Jahr bekannt. Eine neuere, populäre Varietät ist GABA Oolong, hergestellt aus Blättern, die in einer anaeroben Umgebung verarbeitet werden, wodurch GABA (Gamma-Aminobuttersäure) entsteht – ein Neurotransmitter, der mit Entspannung, Stimmungsausgleich und Schlafqualität in Verbindung gebracht wird.

Another notable variety is Muzha Tie Guan Yin (木栅鐵觀音, mù zhà tiě guān yīn), Taiwan’s interpretation of the classic Tie Guan Yin, which is leaning more towards the traditional roasted-kind. Wenshan Bao Zhong (文山 包种, wén shān bāo zhǒng) is a lighter, less oxidised Oolong, characterised by its fresh taste and delicate aroma and ribbon-like leaves, while Dong Fang Mei Ren (东方美人, dōng fāng měi rén), also known as Oriental Beauty, is famous for its honey-like sweetness, produced from buds that are bitten by jassids, enhancing their polyphenolic content.

The Gao Shan (高山, gāo shān) designation refers to Oolongs grown at elevations over 1000 metres, such as those from Ali Shan and Li Shan, which are typically unroasted to preserve their vibrant, floral characteristics. Popular cultivars like Jin Xuan (金萱, jīn xuān) and Si Ji Chun (四季春, sì jì chūn) are celebrated for their creamy mouthfeel and continuous harvest throughout the year. Another new famous variety is GABA Oolong, which is made from tea leaves that have been processed in an anaerobic environment to produce GABA (Gamma-Aminobutyric Acid), a neurotransmitter naturally found in the brain that plays a crucial role in regulating mood, relaxation, and sleep.


Avantcha Taiwan Oriental Beauty Tee


Scented Oolongs

Aromatisierte Oolong Tees gewinnen zunehmend an Beliebtheit und bieten eine spannende Möglichkeit, natürliche Blüten- und Fruchtaromen zu erkunden. Häufige Beispiele sind Jasmin (茉莉, mò lì), Rose (玫瑰, méi guī), Osmanthus (桂花, guì huā), Magnolie (玉兰, yù lán) und exotischere Varianten wie Ginseng (人参, rén shēn), Zimt (肉桂, ròu guì) oder die duftende „Banana Shrub“ (含笑花, hán xiào huā). Die Aromatisierung ist eine Kunst für sich: Hochwertige Oolong-Blätter werden in mehreren Runden mit frischen oder getrockneten Blüten geschichtet, damit der Tee über Wochen hinweg ihre Düfte aufnimmt. Für Jasmintee etwa müssen die Blüten in ihrer Duftspitze geerntet und meist innerhalb weniger Stunden verwendet werden. Ein Sonderfall im Bereich „Scented Oolong“ ist Milk Oolong – oft fälschlich als künstlich aromatisierter Tee angeboten. Echter Milk Oolong stammt vom Kultivar Jin Xuan (TRES 12), der von Natur aus ein cremiges, butteriges Mundgefühl besitzt, das auf bestimmte Lactone in den Blättern zurückgeführt wird. Im Gegensatz zu künstlich aromatisierten Tees, die mit Milchpulver oder Aromen versetzt werden, hat echter Milk Oolong keinen aufdringlichen Milchgeruch im trockenen Blatt. Shop Milk Oolong > Shop Magnolia Oolong > Shop Formosa Cinnamon Oolong >

Unlike artificially flavoured teas that are infused with lactose or other additives, genuine Milk Oolong does not have a strong milk aroma in its dry leaf.


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Der Herstellungsprozess

The production of Oolong tea is a highly nuanced craft, with techniques that vary significantly across different regions, tea-growing families, and companies. Each step in the process can influence the final flavour, aroma, and appearance of the tea, making Oolong one of the most diverse and complex categories of tea. From the factors such as terroir to cultivars and from initial withering to the final drying, each stage requires careful attention and expertise. Let’s explore some of the fundamental steps involved in the cultivation and processing of Oolong teas, highlighting the key variations that contribute to their distinctive character.

Cultivation

Kultivierung - Perfekte Bedingungen für Wachstum

Die Herstellung von Oolong beginnt mit der Auswahl spezifischer Teekultivare, vergleichbar mit Rebsorten im Weinbau, die je nach genetischer Ausstattung eigene Charakteristika hervorbringen. Diese Kultivare werden passend zu Klima und Böden gewählt und prägen Geschmack und Duft des Tees wesentlich. Ideale Bedingungen umfassen ein subtropisches Klima mit ausgeprägten Jahreszeiten: warme, feuchte Tage und kühle, neblige Nächte. Das Konzept des Terroirs – Bodenbeschaffenheit, Höhe, Luftfeuchtigkeit, Flora und Fauna – schärft den Charakter des Tees und macht ihn zu einem Ausdruck seines Ursprungs. In bergigen Regionen wie Taiwan sorgt der Kontrast zwischen heissen Tagen und kühlen Nächten dafür, dass sich tagsüber Aminosäuren und Zucker anreichern, während die Atmung nachts verlangsamt wird. Das führt zu mehr Süsse und komplexeren Aromen. Kühlere Temperaturen begünstigen zudem Aromastoffe wie Linalool und Geraniol, die florale und fruchtige Noten hervorbringen. Ähnlich wachsen Wuyi Yancha in rauen, felsigen Landschaften mit hervorragender Drainage und mineralreichen Böden, die den Tees ihre oft als „felsig“ beschriebenen Noten verleihen. Natürliche Beschattung durch Klippen reguliert das Wachstum und unterstützt komplexe Geschmacksentwicklung. Hochlagen-Tees profitieren von nährstoffreichen Blättern, da niedrigere Temperaturen zu höheren Konzentrationen von Polyphenolen und Aminosäuren führen – ideal für reiche, aromatische Profile. In vulkanisch geprägten Böden mit Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium (z. B. in Teilen Taiwans) entstehen zusätzliche Tiefe, Erdigkeit und Umami.

In mountainous regions like Taiwan, the contrast between hot days and cold nights plays a crucial role in tea quality. This diurnal temperature variation promotes the accumulation of amino acids and sugars during the day while slowing respiration at night, leading to enhanced sweetness and complex aromas. For instance, cooler temperatures increase aromatic compounds such as linalool and geraniol, contributing to floral and fruity notes.

Similarly, Wuyi yancha grows in rugged, rocky environments where excellent drainage and mineral-rich soils impart distinctive flavours often described as “rocky.” Natural shading from cliffs helps control growth rates, allowing for the development of complex flavours. High-altitude teas benefit from nutrient-dense leaves, as cooler temperatures lead to higher concentrations of polyphenols and amino acids, resulting in rich, aromatic profiles. Volcanic soils rich in minerals such as iron, potassium, and magnesium, in some regions like Taiwan also enhance flavour and aroma, adding an earthy and umami quality to the brew.

Harvesting Techniques

Die Ernte von Oolong Tee variiert stark nach Region, Höhenlage und Teetyp und kann sich über alle vier Jahreszeiten erstrecken. In Anxi wird mehrfach im Jahr geerntet: eine Frühlingsernte (Ende April bis Anfang Mai), zwei Sommerernten (Juni–Juli und August) sowie eine Herbsternte im Oktober. In Wuyi startet die Ernte im Mai, wenn die ersten Knospen und Blätter reif sind; meist werden die oberen drei bis vier Blätter per Hand gepflückt. In Guangdong kann die Ernte bereits im März beginnen und je nach Höhenlage bis in den April dauern. Besonders geschätzt sind die Frühjahrs- und Herbstpflückungen – nach Winterruhe bzw. Regenzeit entwickeln die Pflanzen besonders reiche, komplexe Aromen. In Taiwan kann in tieferen Lagen bis zu sechs Mal im Jahr geerntet werden, da das wärmere Klima häufigere Pflückungen erlaubt. In Hochlagen wie Alishan oder Li Shan wird hingegen meist nur drei Mal im Jahr geerntet. Die hochwertigen High Mountain Oolongs werden häufig von Hand gepflückt, wobei Frühjahrs- und Winterernten (Winter-Oolong, „Dong Pian“, 冬片) als besonders kostbar gelten. Das langsamere Wachstum in kühlen, nebligen Höhen führt zu nährstoffreicheren Blättern mit intensiverem Aroma. Maschinelle Ernte kommt dort zum Einsatz, wo Arbeitskosten reduziert werden sollen. Für Premium Oolong Tee bleibt Handpflückung (采茶, cǎi chá) jedoch Standard – nur so lassen sich die zartesten Blätter und Knospen selektiv ernten, ohne die Blattstruktur unnötig zu beschädigen. Pflücker:innen warten, bis die Knospen vollständig geöffnet und stärker geworden sind, damit die Blätter den intensiven Verarbeitungsschritten standhalten. Je nach Stil werden meist drei bis fünf Blätter auf einmal gepflückt – eher ältere, robustere Blätter, die sich besonders gut für das kräftige Kneten und Formen eignen. Diese reiferen Blätter sind entscheidend für die tiefen, komplexen Aromen, die Oolong Tee auszeichnen.

In Taiwan, the Oolong harvest can occur up to six times a year, particularly in lower-altitude areas where the warmer climate allows for more frequent harvests. However, in high-altitude regions like Alishan or Li Shan, where the climate is cooler, the tea is typically harvested only three times a year. The high-mountain Oolongs are often hand-picked, with the best quality teas being those that are harvested during the spring and winter seasons (winter Oolong is called Dong Pian, 冬片). The cooler temperatures and misty conditions of these mountainous areas result in slower-growing tea plants, which leads to leaves that are richer in nutrients and more aromatic.

While mechanised harvesting is used in some areas to reduce labour costs, hand-picking (采茶, cǎi chá) remains the preferred method for premium Oolongs, as it ensures that only the most tender leaves and buds are selected, minimising damage and preserving the integrity of the leaf. Tea pickers carefully select the leaves by waiting until the buds on the tea plant have fully opened and thickened, ensuring the leaves are mature enough to withstand the rigorous processing that follows. Depending on the style of Oolong being produced, pickers typically pluck three to five leaves at a time, choosing older, thicker leaves that can endure the intense kneading and shaping required in Oolong production. These mature leaves are essential for developing the rich, complex flavours characteristic of Oolong tea.

Welken – Weidiao (萎凋, wěi diāo)

Dieser Prozess beginnt in der Regel im Freien, wo die Teeblätter auf Bambussieben ausgebreitet und unter beweglichen Schirmen dem Sonnenlicht oder diffusem Licht ausgesetzt werden. Während dieser Zeit verlieren die Blätter Feuchtigkeit und werden schlaff, wodurch sie für die weitere Verarbeitung geschmeidiger werden. Um ein gleichmäßiges Welken zu gewährleisten, werden die Blätter regelmäßig gemischt. Bei einigen Oolongs dauert dieser Prozess etwa 2 Stunden, während andere Sorten bis zu 8 Stunden Welken benötigen.

Oxidation – Schütteln, mixen, anquetschen– Zuoqing (做青, zuò qīng)

Je nach Vorgehensweise des Teemeisters und dem gewünschten Endprodukt werden die Blätter geschüttelt, geworfen oder leicht gerollt, um sie zu zerkleinern, die Zellwände in den Blättern aufzubrechen und den Oxidationsprozess fortzusetzen, wodurch Feuchtigkeit entfernt und die grasigen Noten im Tee reduziert werden. Nach dem ersten Zerkleinern werden die Blätter weiter welken und oxidieren gelassen, damit der Tee sein charakteristisches Aroma entwickeln kann. Dieser iterative Prozess des Zerkleinerns und Welkens wird wiederholt, bis der gewünschte Oxidationsgrad erreicht ist. Der Grad der Oxidation kann erheblich variieren, wobei einige Oolongs leicht oxidiert sind (etwa 5–10 %) und mehr Eigenschaften von grünem Tee behalten, während andere stark oxidiert sind (bis zu 80–90 %) und sich der Fülle von schwarzem Tee annähern. Bei einigen modernen Verarbeitungsmethoden kommt eine maschinelle Verarbeitung zum Einsatz, bei der die Blätter in rotierende Kästen mit abwechselnder Zufuhr von warmer (ca. 17–40 °C) und kalter Luft gegeben werden. Auch mit dieser Methode wird je nach Teesorte innerhalb von 2–36 Stunden der gewünschte Oxidationsgrad erreicht, der vom Teemeister sorgfältig überwacht wird.

Fixierung– Shaqing (杀青, shā qīng)

Der Fixierungsprozess, bekannt als Shaqing oder „kill-green“, ist ein entscheidender Schritt in der Oolong-Tee-Produktion, der die weitere Oxidation der Blätter stoppt und das gewünschte Geschmacksprofil bewahrt. Sobald die Teeblätter ausreichend zerkleinert und oxidiert sind, werden sie schnell erhitzt, um den Oxidationsprozess zu stoppen. Traditionell geschieht dies durch Braten der Blätter in großen Wok-Pfannen bei hohen Temperaturen zwischen 220 und 240 °C. Kleine Mengen der Blätter werden in die Mitte des Woks geworfen, verteilt und an die Seiten gedrückt, um eine gleichmäßige Erhitzung zu gewährleisten. Dieser Vorgang, der 5 bis 15 Minuten dauert, verleiht den Blättern eine warme, aromatische Qualität und verwandelt den frischen, grasigen Geruch in den reichen Duft des fertigen Tees.

In modern, mechanical methods, the leaves are placed in a rotating drum (tumbler) with wall temperatures between 160-290°C. As the drum spins, the leaves are constantly stirred and mixed, allowing heat to penetrate evenly. This ensures that the tea is uniformly roasted, locking in the flavours that define high-quality Oolong teas. The fixation step is one of the fastest ones as it takes only around 5-20 minutes.

Rollen – Rou Nian (揉捻, róu niǎn)

Traditionell werden Oolong Tees in zwei Formen gerollt: Halbkugel-Form und Streifenform. Beim Halbkugel-Stil wird ein iterativer Prozess namens „cloth-wrapped kneading“ verwendet: Die Blätter werden in Tücher eingeschlagen und zu engen Bällchen geknetet. Dieser Vorgang kann Stunden dauern und umfasst wiederholtes Aufbrechen der Blattmasse und erneutes Kneten. Heute übernimmt häufig eine Maschine diesen Part, doch in kleineren, handwerklichen Produktionen wird teils noch per Hand oder sogar mit den Füssen geknetet.

Für Streifen-Oolongs werden die Blätter längs gerollt – von Hand oder maschinell – ohne Tücher. Während dieses Schrittes werden sie mit feinen Sieben für 10–15 Minuten leicht angeraut, um Zellstrukturen zu öffnen und Saft sowie ätherische Öle freizusetzen. Diese erleichterte Freigabe der Aromastoffe zeigt sich später, wenn sich die eingerollten Blätter im Aufguss langsam entfalten. Die Kunst besteht darin, genügend Druck auszuüben, ohne die Blätter zu zerreissen – nur so entsteht ein ästhetischer Oolong mit reichem, komplexem Geschmack.

Erste Trocknung / Röstung– Hongbei (烘焙, hōng bèi)

After the leaves have been rolled or kneaded, they are broken apart and subjected to hot drying, often referred to as firing. In commercial settings, this is typically done in large ovens powered by electricity or gas, while smaller, artisan productions might use traditional methods such as drying leaves over hot coals.

This initial drying is followed by a secondary process called roasting, which serves to mellow the tea’s flavour and enhance its complexity. The degree of roasting varies depending on the desired outcome (not all Oolongs are roasted): small fire (小火, xiǎo huǒ) is used for delicate teas; medium fire (中火, zhōng huǒ); and high fire (高火, gāo huǒ) is applied to mature, robust leaves, enhancing their flavour and sometimes correcting any processing errors.

The roasting process may occur for 10-12 hours or even in several stages over weeks, and when done traditionally over coals, the best results are achieved using high-quality fruit tree coals. Whether done manually or using modern machines, which simulate traditional methods by controlling temperature, ventilation, and humidity.

Letztes Trocknen / Backen über Kohle – Zuibei (最焙, zhì bèi)

Nach der ersten Röstung wird der Tee als Mao Cha (毛茶, „Rohtee“)» bezeichnet und enthält noch Restfeuchtigkeit, die unerwünschte weitere Fermentation und Qualitätsverlust begünstigen könnte. Um das zu verhindern, folgt eine abschliessende Trocknung bei mittlerer Hitze über Holzkohle, typischerweise bei 60–90 °C. Die Blätter werden in dünner Schicht (3–5 cm) auf Bleche gelegt und 1–2 Stunden schonend gebacken. Ziel ist ein Feuchtigkeitsgehalt von unter 7 %, um die gewünschte Qualität langfristig zu bewahren. Nur erfahrene Röster:innen können beurteilen, wann die Blätter genau den richtigen Punkt erreicht haben. Je nach Tee kann dieser Trocknungsschritt insgesamt 1–6 Stunden dauern.

Sorting – Tiaocha (挑茶, tiāo chá)

Die Sortierung spiegelt die kulturelle Bedeutung der Blattästhetik in China wider: Das Erscheinungsbild der Teeblätter wird eng mit ihrer Qualität verknüpft. Spezialisierte Arbeiter:innen kontrollieren jedes Blatt und entfernen verfärbte oder beschädigte Stücke. Im Anschluss werden die Blätter nach Grösse, Qualität und Erscheinung klassifiziert – ein Prozess namens Fen Ji (分级). Diese Einstufung beeinflusst sowohl den Marktwert als auch das Geschmacksprofil. Der sorgfältig sortierte und klassifizierte Tee wird anschliessend verpackt und ist bereit für den Verkauf und Genuss.


Gesundheitliche Benefits und Nährstoffe

Oolong Tee, bekannt für seine reiche Aromatik und komplexe Verarbeitung, bietet eine Reihe potenzieller gesundheitlicher Vorteile, die vor allem auf seine besondere Zusammensetzung an Antioxidantien, Polyphenolen und weiteren bioaktiven Verbindungen zurückzuführen ist – darunter Polysaccharide, Alkaloide, Vitamine, Flavonoide, Aminosäuren, Mineralstoffe und flüchtige Komponenten. Ein wesentlicher Aspekt sind die Polyphenole, insbesondere Theaflavine und Thearubigine, die in Oolong stärker vertreten sein können als in weniger oxidierten Tees wie Grüntee. Diese Verbindungen wirken antioxidativ, helfen freie Radikale zu neutralisieren und können so Zellschäden vorbeugen, die mit chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Leiden oder bestimmten Krebsarten in Verbindung gebracht werden. Ihre entzündungshemmenden Eigenschaften können zusätzlich zur Herzgesundheit beitragen. Darüber hinaus kann Oolong Tee Stoffwechselprozesse unterstützen – etwa beim Gewichtsmanagement: Das enthaltene Koffein kann den Energieverbrauch leicht erhöhen und die Fettverbrennung anregen. Polyphenole werden mit einer verbesserten Lipid-Verwertung in Verbindung gebracht, was sich positiv auf Körpergewicht und Fettstoffwechsel auswirken kann. Wichtig ist jedoch: Oolong Tee ist kein „Wundermittel“ zur Gewichtsabnahme, sondern eher eine sinnvolle Ergänzung zu gesunder Ernährung und Bewegung. Oolong kann sich auch auf das allgemeine Wohlbefinden auswirken – insbesondere über L-Theanin, eine Aminosäure, die Entspannung und Stressreduktion fördert. In Kombination mit Koffein kann dies zu gesteigerter Aufmerksamkeit und Konzentration führen, ohne den „Nervositätseffekt“ mancher anderer koffeinhaltiger Getränke. Studien deuten zudem darauf hin, dass regelmässiger Oolong-Konsum den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen und so das Risiko für Typ-2-Diabetes senken könnte. Polyphenole zeigen zudem anti-allergene Effekte, die etwa bei Ekzemen oder saisonalen Allergien eine Rolle spielen könnten. Die bisherige Forschung legt nahe: Eingebettet in eine ausgewogene Ernährung kann Oolong Tee sowohl Genuss als auch potenzielle gesundheitliche Vorteile bieten.

Beyond its antioxidant capacity, Oolong tea may offer specific metabolic benefits, particularly related to weight management. Oolong tea contains caffeine, which can boost metabolism and increase energy expenditure, potentially aiding in fat oxidation. While direct evidence linking Oolong tea to significant weight loss is limited, studies suggest that it can complement a healthy diet and exercise regimen by modestly enhancing the body’s ability to burn fat. Moreover, the presence of polyphenolic compounds in Oolong tea has been associated with improved lipid metabolism, which could help in managing body weight and reducing the risk of obesity-related disorders. It is important to note, however, that Oolong tea should not be relied upon as a sole weight loss solution but rather as part of a balanced approach to health and wellness.

Oolong tea also shows promise in supporting overall well-being through its potential effects on mental health and chronic disease prevention. The presence of the amino acid L-theanine in tea is known to promote relaxation and reduce stress, which, combined with caffeine, can improve alertness and cognitive function without the jitteriness often associated with other caffeinated beverages. Additionally, some research suggests that Oolong tea may have a protective role against diabetes, with studies indicating that regular consumption might improve blood sugar control and reduce the risk of developing type 2 diabetes. The tea’s polyphenols have also demonstrated anti-allergic properties, which could help in managing conditions like eczema and seasonal allergies. While more research is needed to fully understand these benefits, the existing scientific literature supports the inclusion of Oolong tea as part of a healthy, balanced diet, providing not only enjoyment but also potential health advantages.


Oolong Tee richtig aufbrühen

Traditionelle Methoden

Pin Cha (品茶)

Pin Cha (品茶) In der Welt der chinesischen Teekultur gibt es verschiedene Methoden, um die Aromen eines Tees bestmöglich herauszuarbeiten. Eine der verbreitetsten ist Pin Cha (品茶) – wörtlich „Tee verkosten“. Hier steht die pure Erfahrung des Tees im Zentrum, ohne aufwendige Rituale. Du benötigst dafür: einen Gaiwan (盖碗) zum Aufgiessen ein Chahe (茶荷) zum Abmessen der Blätter einen Gong Dao Bei (公道杯) oder „Fairness Cup“ für gleichmässiges Einschenken kleine Teeschalen (茶杯) zum Verkosten Pin Cha ist schlicht, direkt und weit verbreitet – im Alltag, in Teehäusern und Verkostungen. Gong Fu Cha (工夫茶) Gong Fu Cha ist eine traditionelle chinesische Teezubereitung, die Präzision, Können und Achtsamkeit betont. Übersetzt bedeutet es etwa „Tee mit Hingabe/Können zubereiten“. Das Ziel: das volle Aromapotenzial hochwertiger Blatttees auszuschöpfen. Gong Fu Cha ist tief in der chinesischen Kultur verankert und bietet eine meditative, ästhetische Teeerfahrung. Benötigt werden ähnliche Utensilien wie beim Pin Cha, allerdings kommt oft eine kleine Kanne (茶壶, cháhú) anstelle eines Gaiwans zum Einsatz. Häufig ergänzt man ein Teebrett, Aromabecher, ein Teetuch und dekorative Elemente wie kleine Tiere. In Taiwan werden bei der Gongfu Teezeremonie oft Aromabecher (闻香杯, wénxiāng bēi) und Verkostungsbecher (品茗杯, pǐnmíng bēi) verwendet, um Duft und Geschmack getrennt wahrzunehmen. Die Chaozhou-Variante aus Guangdong nutzt traditionell Yixing-Ton­kannen (宜兴壶), deren poröse Struktur die Aromen früherer Aufgüsse speichert. Grandpa-Style Der sogenannte „Grandpa-Style“ ist eine einfache, alltagsnahe Methode, bei der lose Teeblätter direkt in eine grosse Tasse oder ein Glas gegeben und wiederholt mit heissem Wasser aufgegossen werden. Es wird weder gefiltert noch umgegossen – die Blätter bleiben in der Tasse und werden einfach mit frischem Wasser übergossen, wenn man nachschenkt. Diese lockere Zubereitungsart ist in China im Alltag weit verbreitet und bietet einen unkomplizierten Zugang zu gutem Tee.

Gong Fu Cha (工夫茶)

Gong Fu Cha (工夫茶is a traditional Chinese tea ceremony that emphasises precision, skill, and mindfulness in the art of tea brewing. Translating to “making tea with skill,” Gong Fu Cha is a method designed to fully extract the flavours and aromas of high-quality whole leaf teas. The practice is deeply rooted in Chinese culture, reflecting a serene and contemplative approach to tea drinking. It is commonly performed in homes, tea houses, and during special occasions, offering participants a chance to appreciate the tea’s complexity and the meditative nature of the process. Gong Fu Cha requires similar utensils as Pin Cha, however, sometimes small teapot (茶壶, cháhú) is used instead of a gaiwan for brewing. Optional accessories might include a tea tray, aroma cups, tea towel, and decorative elements like tea pets or vases. In comparison to Pin Cha, Gong Fu Cha set up might be more elegant and with more elaborate rituals behind the tea brewing.

Yixing-Teekannen (宜兴壶, Yíxìng hú), die aus einem speziellen Ton aus Yixing in der Provinz Jiangsu hergestellt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der Gong Fu Cha-Tradition. Diese handgefertigten Teekannen, die hauptsächlich für Oolong-, Schwarz- und Puerh-Tees verwendet werden, werden wegen ihrer Fähigkeit geschätzt, die Aromen des Tees im Laufe der Zeit aufzunehmen und zu verstärken. Die Porosität des Tons und sein hoher Eisenoxidgehalt tragen zu den besonderen Eigenschaften der Teekanne bei und machen sie zu einem begehrten Objekt für Teeliebhaber. Teezeremonien variieren je nach Region. In Taiwan werden bei Gong Fu Cha oft Aromabecher (闻香杯, wénxiāng bēi) und Verkostungsbecher (品茗杯, pǐnmíng bēi) verwendet, um den Duft des Tees zu betonen. Der Chaozhou-Stil aus der Provinz Guangdong hingegen verwendet typischerweise Teekannen aus Yixing-Ton (宜兴壶), die wegen ihrer porösen Beschaffenheit geschätzt werden, da sie sich den Geschmack zuvor aufgebrühter Teesorten „merken” können. Dieser Stil konzentriert sich auf Aufbrühtechniken, die die einzigartigen Eigenschaften lokaler Teesorten hervorheben. Um Tee nach der Gong Fu Cha-Methode zuzubereiten, erwärmen Sie zunächst das gesamte Teegeschirr mit heißem Wasser, um die Temperatur aufrechtzuerhalten. Messen Sie anschliessend etwa 5–7 Gramm Teeblätter für ein Gefäss mit 100–180 ml Fassungsvermögen ab und geben Sie diese in die Teekanne oder den Gaiwan. Spülen Sie die Blätter kurz mit heissem Wasser ab und fahren Sie dann mit dem ersten Aufguss fort, wobei Sie den Tee je nach gewünschter Stärke einige Sekunden ziehen lassen. Giessen Sie den Tee in eine Fairness-Tasse und dann in kleine Teetassen, um eine gleichmässige Verteilung zu gewährleisten. Wiederholen Sie den Vorgang mehrmals, bis der Geschmack des Tees nachlässt, und verlängern Sie dabei die Ziehzeit mit jedem Aufguss allmählich. Der Geschmack des Tees entwickelt sich mit jedem Aufguss weiter und bietet ein reichhaltiges und vielschichtiges Geschmackserlebnis. Grossvater-Stil Dies ist eine ungezwungene und unkomplizierte Methode der Teezubereitung, bei der lose Teeblätter direkt in eine grosse Tasse oder ein Glas gegeben und wiederholt mit heissem Wasser aufgefüllt werden. Bei dieser Methode werden weder Siebe noch Teebeutel benötigt, sodass die Blätter frei in der Tasse schwimmen können. Während Sie trinken, können Sie einfach mehr heisses Wasser hinzufügen, um die Blätter weiter ziehen zu lassen. Diese Technik mag im Vergleich zu aufwendigeren Teezeremonien eher informell erscheinen, bietet jedoch eine einfache und authentische Möglichkeit, Tee zu geniessen, und spiegelt eine Tradition wider, die im Alltag in ganz China verbreitet ist.

Tea ceremonies vary by region. In Taiwan, Gong Fu Cha often includes the use of aroma cups (闻香杯, wénxiāng bēi) and tasting cups (品茗杯, pǐnmíng bēi) to emphasise the tea’s fragrance. The Chaozhou style from Guangdong province, on the other hand, typically uses Yixing clay teapots (宜兴壶), prized for their ability to “remember” the flavours of previously brewed teas due to their porous nature. This style focuses on brewing techniques that highlight the unique characteristics of local teas.

To brew tea using the Gong Fu Cha method, start by preheating all teaware with hot water to maintain temperature. Next, measure around 5-7 grams of tea leaves for a 100-180 ml vessel and place them in the teapot or gaiwan. Rinse the leaves briefly with hot water, then proceed with the first infusion, allowing the tea to steep for a few seconds, depending on the desired strength of infusion. Pour the tea into a fairness cup and then into small teacups, ensuring even distribution. Repeat the process many times until the tea’s flavour starts fading, gradually increasing the steeping time with each infusion. The tea’s taste will evolve with each brew, offering a rich and layered tasting experience.

Grandpa-Style

It is a casual and straightforward approach to tea brewing that involves placing loose tea leaves directly into a large cup or glass and repeatedly topping it off with hot water. This method skips the need for strainers or teabags, allowing the leaves to float freely in the cup. As you sip, you can simply add more hot water to continue steeping the leaves. While this technique may seem informal compared to more elaborate tea ceremonies, it offers an easy and authentic way to enjoy tea, reflecting a tradition commonly practised in everyday life across China.

Moderne Brüh-Techniken

Western-Style Brewing

Occidental brewing is a simple and familiar method of tea preparation that typically involves using a large teapot or infuser, making it ideal for serving multiple people. In this method, tea leaves are allowed to steep and expand in hot water, resulting in a flavourful and aromatic brew. Western-style brewing typically involves a single, longer steep, though Oolongs can often be re-steeped once or twice to enjoy a lighter, more detailed flavour. For steeping times, amount of leaf and temperatures, refer to the back of AVANTCHA packaging.


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Cold Brew

Cold brewing Oolong tea is an easy and refreshing method that creates a smooth, subtly sweet tea with minimal bitterness. Unlike traditional hot brewing, cold brewing involves steeping Oolong tea leaves in cold water for an extended period, typically 4-8 hours in the refrigerator. This slow extraction process preserves the tea’s natural sweetness and reduces astringency, resulting in a light and crisp beverage that is perfect for hot weather. For Cold Brew inspiration, see our Cold Brew guide here.

Tipps für die perfekte Oolong Infusion

Für eine perfekte Oolong Tee Infusion ist die Wasserqualität entscheidend. Ideal ist Wasser mit neutralem pH-Wert und ausgewogenem Mineralgehalt – frei von Störstoffen wie Chlor, Calciumoxid, Magnesium oder Schwermetallen, die den Geschmack verfälschen könnten. Gefiltertes oder natürliches Quellwasser liefert oft die besten Resultate. Zu „weiches“ Wasser (z. B. destilliertes) kann den Tee hingegen flach wirken lassen. Grundsätzlich wird für viele Oolongs kochendes Wasser empfohlen, vor allem für kräftige, stärker oxidierte Tees, um die tiefen Aromen zu extrahieren. Für leichtere Oolongs, etwa Oriental Beauty, sind leicht niedrigere Temperaturen um 80 °C sinnvoll. Ziehzeit und Temperatur dürfen gerne ausprobiert werden – je nach persönlicher Vorliebe. Traditionelle Methoden wie Gongfu Cha mit mehreren kurzen Aufgüssen in kleineren Gefässen eignen sich hervorragend, um die Aromen in Schichten zu entdecken. Alternativ kann man Oolong im Western-Style (längerer Aufguss in grösserer Kanne) oder als Cold Brew geniessen. Entscheidend ist, auf Details zu achten – dann wird jeder Aufguss aromatisch und ausgewogen.

The brewing process itself also plays a significant role in creating an exceptional cup of Oolong. Generally, using boiling water is recommended, especially for more robust Oolongs, as it helps extract the deep flavours characteristic of these teas. However, the specific type of Oolong should guide your brewing approach—lighter Oolongs, like Oriental Beauty, may benefit from slightly cooler water temperatures around 80°C.

Experimentation with steeping times and temperatures is encouraged to suit personal taste preferences. Utilising previously mentioned traditional methods like gongfu cha, which involves multiple short infusions using a small vessel like a gaiwan or Yixing teapot, can help to fully explore the layers of flavour in Oolong tea. Whether you opt for traditional Eastern techniques or prefer a more straightforward Western-style brew or experiment with modern styles such as cold brew, paying attention to these details will ensure a satisfying and aromatic Oolong tea experience.


OOlong mit Essen geniessen

Food Pairing

Teebegleitung zum Essen ist eine Kunst, ähnlich wie Weinbegleitung. Entscheidend ist das Zusammenspiel der Aromen: Leichte, florale, frische Oolongs harmonieren mit feinen Gerichten, dunkle, kräftige Oolongs mit intensiven Speisen. Eine Faustregel: - Leichte Oolongs zu leichten Speisen - Kräftige Oolongs zu herzhaften, aromatischen Gerichten - Man kann entweder ähnliche Aromen kombinieren (Harmonie) oder Kontraste setzen (Spannung). Pairing mit hellem Oolong Leicht oxidierte, florale Oolongs mit fruchtigen oder leicht pflanzlichen Noten passen ideal zu feinen Speisen: - Meeresfrüchte (Jakobsmuscheln, Hummer, Krabben) - Zitrusfrüchte (Grapefruit, Yuzu) - Weiche, cremige Käse (Brie, Camembert) - Helles Fleisch (Poulet, Schwein) Die zarte Säure und floralen Noten des Tees unterstreichen Süsse und Textur der Gerichte, ohne zu dominieren. Pairing mit dunklem Oolong Dunkle, stärker oxidierte Oolongs mit Aromen von gerösteten Nüssen, Steinobst, Karamell und Gewürzen begleiten: - Gegrilltes oder geschmortes Fleisch (Ente, Rind, Lamm) - Würzige Küche, etwa Currys - Desserts mit dunkler Schokolade, Karamell oder Gewürzbrot Die Tiefe des Tees balanciert kräftige, würzige Noten und ergänzt herzhafte Umami-Profile. Für Inspiration: Phoenix Dan Cong mit Meeresfrüchten und Zitrus Tie Guan Yin mit Thai-Green-Curry Wuyi Yancha mit knuspriger Ente Milk Oolong mit cremigen Desserts (Panna Cotta, Croissant) Dong Ding Oolong mit Schokoladentorte

Pairing Light Oolong Tea: Light Oolong teas, which are less oxidised and often have floral, fruity, or slightly vegetal notes, pair wonderfully with foods that are equally delicate in flavour. These teas are excellent with seafood, particularly dishes like scallops, lobster, and crab, where the tea’s subtlety can enhance the oceanic sweetness without overpowering it. Citrus fruits, such as grapefruit or yuzu, complement the floral notes in light Oolongs, adding a refreshing zest to the pairing. So cheeses, especially those with a creamy texture like brie or camembert, also harmonise beautifully with light Oolongs. The tea’s gentle acidity and floral character can cut through the richness of the cheese, creating a balanced mouthfeel. Additionally, light Oolongs are well-suited to white meats like chicken or pork, where the tea helps cleanse the palate and highlight the subtle flavours of the meat.

Pairing Dark Oolong Tea: Dark Oolong teas, which are more heavily oxidised, offer richer, more complex flavours, often with notes of roasted nuts, stone fruits, caramel, and spices. These robust teas pair well with equally bold foods. For instance, they can stand up to the strong flavours of grilled or roasted meats, such as duck, beef, or lamb. The tea’s depth complements the savoury, umami notes of these dishes, enhancing the overall experience. Dark Oolongs are also a great match for spicier cuisines, such as curries, where their richness can balance the heat and intensity of the spices. When it comes to sweets, dark Oolongs shine with desserts that have deep, intense flavours, such as dark chocolate, caramel, or spiced breads. The tea’s natural sweetness and complexity can either mirror or contrast with the dessert, depending on the specific pairing. For example, a dark Oolong with caramel notes might enhance a chocolate dessert, while its roasted, nutty flavours could contrast beautifully with a sweet, fruity tart. For more Cold Brew Tea Pairings, check out our guide here.

For a sophisticated pairing experience, consider these specific combinations:

  • Phoenix Dan Cong with Seafood: The light, floral notes of Phoenix Oolong elevate the delicate flavours of scallops or lobster, especially when paired with a citrus salad or a yuzu dressing.
  • Tie Guan Yin with Green Curry: The vegetal, slightly floral qualities of Tie Guan Yin complement the aromatic herbs and spices in Thai green curry, while the tea’s slight astringency helps to balance the richness of the coconut milk.
  • Wuyi Yancha with Roast Duck: The deep, roasted flavours of yancha pair exquisitely with the savoury, slightly sweet notes of roast duck, particularly when served with a plum or hoisin sauce.
  • Milk Oolong with Creamy Desserts: A buttery, creamy milk Oolong can enhance the richness of desserts like panna cotta or a buttery croissant, drawing out the creaminess while adding its own subtle sweetness.
  • Dong Ding with Chocolate Cake: The roasted yet fruity notes of Dong Ding Oolong provide a perfect counterpoint to the rich, bittersweet flavour of a dark chocolate cake, making for a decadent pairing.

Cheese Pairing

  • Käse & Oolong – Cheese Pairing GABA oder Oriental Beauty mit Brie / Camembert: Florale, leicht oxidierte Oolongs heben die cremig-buttrigen Noten weicher Weissschimmelkäse hervor. Tie Guan Yin mit Ziegenkäse: Die floralen, leicht pflanzlichen Noten schneiden durch die Säure des Käses und schaffen Balance. Wuyi Yancha mit gereiftem Cheddar oder Gouda: Geröstete, nussige Noten des Tees harmonieren mit der Tiefe gereifter Hartkäse. Dong Ding Oolong mit Rotschmierkäse (z. B. Taleggio, Époisses): Toastige, fruchtige Qualitäten des Tees treffen auf würzig-pilzige Aromatik. Milk Oolong mit Schafskäse: Die Cremigkeit des Tees spiegelt die reichhaltige Textur und milde Säure von Schafskäse wider. Mi Lan Xiang Dan Cong mit Schweizer Grünberger: Gebackene, florale und fruchtige Noten des Oolong verbinden sich mit der pikanten Cremigkeit des Käses und bringen nussige, samtige Nuancen hervor.
  • Tie Guan Yin with Fresh Goat Cheese: Tie Guan Yin’s floral and slightly vegetal notes cut through the tanginess of goat cheese, balancing its sharpness with a touch of sweetness.
  • Wuyi Yancha with Aged Cheddar or Gouda: The roasted, nutty profile of Da Hong Pao complements the sharp, complex flavours of aged cheddar or Gouda, enhancing the richness of both.
  • Dong Ding Oolong with Washed-Rind Cheese (e.g., Taleggio or Époisses): The toasted, fruity qualities of a Dong Ding Oolong match the pungent, mushroomy flavours of washed-rind cheeses, creating a bold pairing.
  • Milk Oolong with French Sheep’s Milk Cheese: The creamy texture of milk Oolong pairs beautifully with the rich, slightly tangy flavours of sheep’s milk cheese, highlighting the tea’s inherent milkiness.
  • Mi Lan Xiang Dan Cong with Swiss Grünberger: The baked, floral, and fruity notes of Dan Cong Oolong harmonise with the piquant creaminess of Grünberger cheese, transforming the tea’s baked tone into a nutty, so character that perfectly complements the cheese’s rich texture and flavour.

Cooking with Oolong Tea

Kochen mit Oolong Tee Über Matcha Latte und Süssgebäck hinaus lässt sich Oolong Tee auch in der Küche kreativ einsetzen – für Desserts, Cocktails und herzhafte Gerichte. Ideen: Poaching-Flüssigkeit: Oolong in Wasser oder Zuckersirup ziehen lassen, dann Früchte wie Birnen oder Äpfel darin pochieren. Tea-Infused Spirits: Oolong in Alkohol (z. B. Gin, Whisky) einlegen und als Basis für Cocktails nutzen. Suppen & Fonds: Leicht oxidierte Oolongs wie Tie Guan Yin mit Zwiebel, Knoblauch, Ingwer kombinieren. Marinaden & Rubs: Dunkle Oolongs (z. B. Organic Wuyi Oolong) mit Sojasauce, Essig, Zucker und Gewürzen für Fleischmarinaden nutzen. Dips & Dressings: Kräftige Oolong-Infusionen in Saucen oder Salatdressings einarbeiten. Tea-Cocktails: Konzentrierte Aufgüsse als Cocktailbasis – etwa für einen Wuyi Oolong Negroni.

  • Poaching Liquid for Fruits: Use Oolong as a poaching liquid by steeping the leaves in water or sugar syrup, then adding fruits like pears or apples. The tea’s complex flavours enhance the natural sweetness of the fruit.
  • Tea Infused Spirits: Infuse Oolong into spirits by steeping a concentrated amount of tea leaves in your choice of alcohol for several hours or overnight. Strain the mixture to incorporate a unique palette into cocktails.
  • Soups, Stews, and Broths: Add lightly oxidised Oolong, such as Tie Guan Yin, to homemade soups and broths. A pinch of tea leaves pairs well with ingredients like onion, garlic, and ginger, enhancing flavour and providing health benefits.
  • Marinades and Rubs: Incorporate darker Oolongs like Organic Wuyi Oolong into marinades for meats. Combine tea leaves with soy sauce, vinegar, sugar, and spices to create a flavourful rub or marinade for chicken, turkey, or pork.
  • Dips, Sauces, and Salad Dressings: Enhance dips and sauces with Oolong; a robust infusion can add complexity to hoisin or soy sauce. For salad dressings, blend floral Oolong with oil, vinegar, tahini, and herbs for a zesty topping.
  • Tea Cocktails: Adding a concentrated amount of tea into your drink adds a unique touch to your cocktail. For our Organic Wuyi Oolong Negroni, check out our recipe here.


Buying and Storing Oolong

Wie man hochwertigen Oolong auswählt Beim Kauf von hochwertigem Oolong Tee lohnt es sich, auf mehrere Punkte zu achten: Blattbild: ganze, gut gerollte Blätter ohne übermässigen Bruch oder Staub. Duft: ein frischer, klarer, charakteristischer Geruch statt dumpfer oder muffiger Noten. Farbe: - bei grünen Oolongs lebendig, hell - bei dunklen Oolongs tief, gleichmässig Herkunft: renommierte Regionen wie Taiwan, Fujian, Guangdong liefern charaktervolle, authentische Oolongs. Serioser Händler: Transparente Angaben zu Ursprung, Kultivar, Erntezeit, Verarbeitung. Tipps zur Lagerung

When selecting a high-quality Oolong tea, consider several key factors. First, examine the appearance of the leaves: they should be whole, well-formed, and free from dust or broken pieces, indicating careful processing. The aroma is also important; a fresh, fragrant scent suggests good quality. Look for teas with a rich colour—green Oolongs should be vibrant and bright, while darker varieties should have a deep, even hue. Additionally, consider the origin: renowned regions like Taiwan, Fujian and Guangdong produce exceptional Oolongs with distinct flavour profiles and ensure authenticity of origin. But do not forget to explore other terroirs as well! Lastly, choose a reputable vendor who provides detailed information about the tea’s background.

Storage Tips

Eine korrekte Lagerung ist entscheidend, um die feinen Aromen und die Frische von Oolong Tee zu erhalten. Als teiloxidierte Tees sind Oolongs empfindlich gegenüber Licht, Luft und Feuchtigkeit – besonders die helleren, weniger oxidierten Varianten. Grundregeln: - Luftdichte, lichtundurchlässige Behälter verwenden - Tee kühl, trocken und weit weg von Fremdgerüchen lagern Für sehr grüne Oolongs kann Kühllagerung um 5 °C sinnvoll sein Stärker oxidierte, geröstete Oolongs sind robuster und können bei Raumtemperatur gelagert werden Wichtig ist ein Feuchtigkeitsgehalt von etwa 3–7 %. Zu viel Feuchtigkeit begünstigt Schimmel; kühle, trockene Bedingungen verlängern die Haltbarkeit. Oolong altern – Lao Cha (老茶) Gelagerter Oolong Tee (Lao Cha) kann mit der Zeit an Komplexität gewinnen – besonders gut geeignet sind gut geröstete Oolongs. Anders als Pu-Erh fermentiert Oolong nicht weiter, sondern altert eher trocken, weshalb ein relativ trockenes Klima ideal ist (z. B. in westlichen Regionen mit geringerer Luftfeuchtigkeit). Über Jahre werden solche Oolongs oft weicher, süsser und vielschichtiger. In feuchteren Klimata werden Oolongs gelegentlich nachgeröstet, um Feuchtigkeit zu entziehen und Verderb zu verhindern – zu häufiges Rösten kann jedoch den ursprünglichen Charakter schwächen. Ein „goldenes Mittel“ für das Altern von Oolong liegt oft bei 10–20 Jahren, in denen sich ein reiches, vielschichtiges Geschmacksprofil entwickelt. Kurz gesagt: Hab keine Angst vor „altem Tee“ – ist Oolong korrekt gelagert, gibt es praktisch kein klassisches Verfallsdatum, sondern eine aromatische Entwicklung.

Ageing Oolong (Lao Cha, 老茶, lǎo chá) tea is a practice that enhances its complexity and depth over time, with the best results seen in well-roasted varieties. Unlike Puerh, Oolong does not undergo fermentation, so it requires a relatively dry environment for ageing, making it easier to age in drier climates like those in the West, Asia being a humid place. Over the years, aged Oolongs develop smoother, sweeter, and more nuanced flavours. Periodic re-roasting, common in more humid climates, helps remove excess moisture and prevent spoilage, though this process can diminish the tea’s original character if done too frequently. The “golden middle” for ageing Oolong is often considered to be between 10 and 20 years, resulting in teas with a rich, layered profile. So do not fear old tea! If stored properly, there are no expiration dates.


Anhänge

Aroma Cup und Tasting Cup (闻香杯, wénxiāng bēi, kombiniert mit 品茗杯, pǐnmíng bēi) Ein hoher, schmaler Becher, der in der taiwanesischen Gong Fu Cha Tradition verwendet wird, um das Aroma des Tees einzufangen. Der Tee wird zuerst in den Aromabecher (Aroma Cup) gegossen und dann in die Trinkschale (Tasting Cup) umgefüllt. So kann man zunächst den Duft geniessen, bevor man den Tee probiert. Baking / Roasting (烘焙, hōngbèi) – Rösten Ein Wärmebehandlungsprozess in der Oolong-Produktion, bei dem die Oxidation gestoppt wird, indem die dafür verantwortlichen Enzyme abgebaut werden. Die Röstung reduziert zudem den Feuchtigkeitsgehalt der Blätter und vertieft das Aroma – von milden, nussigen Noten bis hin zu kräftigen, rauchigen Akzenten. Chaban (茶盘, chápán) oder Tea Pool (茶池, cháchí) Ein Tablett oder Becken, das in traditionellen chinesischen Teezeremonien genutzt wird, um überschüssiges Wasser und Tee während des Aufgusses aufzufangen. Der Chaban hilft, den Teebereich sauber und geordnet zu halten. Chadao (茶道, chádào) – „Der Weg des Tees“ Ein zeremonieller Umgang mit Tee, bei dem Zubereitung und Servieren ritualisiert sind. Je nach Region und Teesorte gibt es unterschiedliche Formen. „Chádào“ (auch chá zhī dào, 茶之道) bedeutet „Der Weg des Tees“ und ist von buddhistischen und daoistischen Praktiken beeinflusst. Dazu gehören unter anderem die japanische Teezeremonie und die chinesische Gong Fu Cha. Cha Hai (茶海, cháhǎi) – „Tee-Meer“ Wörtlich „Tee-Meer“ und ein anderer Begriff für den Fairness Cup in der Gong Fu Cha. Der Tee wird aus dem Aufgussgefäss in den Cha Hai gegossen und erst von dort in die einzelnen Tassen verteilt, damit alle denselben Geschmack erhalten. Charcoal Baking – Zuibei (最焙, zhì bèi) – Kohleröstung Auch bekannt als 炙焙 (zhì bèi). Dies ist der letzte Trocknungsschritt, bei dem der Rohtee (Maocha) über Holzkohleglut geröstet wird. Dadurch wird der Feuchtigkeitsgehalt auf etwa 7 % reduziert, die Aromakomplexität erhöht und die Lagerfähigkeit verbessert. Cultivar (品种, pǐnzhǒng) – Kultivar Eine gezielt kultivierte Varietät der Teepflanze mit bestimmten Eigenschaften. Verschiedene Kultivare werden genutzt, um unterschiedliche Oolong-Tees mit eigenen Aromen und Charakteren zu erzeugen. Dancong (单枞, dāncōng) Ursprünglich bezeichnete „Dancong“ Tee, der von einem einzigen Teebusch gepflückt wurde. Heute steht der Begriff allgemein für Oolong Tees aus den Phoenix-Bergen (Fenghuang, 凤凰山) in Guangdong, die für ihre ausgeprägten, sortentypischen Aromen bekannt sind. GABA (γ-aminobutyric acid, γ-氨基丁酸, γ-ānjī dǐng suān) GABA Tee wird aus Teeblättern hergestellt, die unter anaeroben Bedingungen (ohne Sauerstoff) verarbeitet werden, wodurch der GABA-Gehalt ansteigt. GABA Tee wird häufig mit beruhigender Wirkung, Stressreduktion und Entspannung in Verbindung gebracht. Gaiwan (蓋碗, gàiwǎn) Ein traditionelles chinesisches Teegefäss zum Aufbrühen, bestehend aus drei Teilen: Untertasse, Schale (碗子, wǎnzi) und Deckel (盖子, gàizi). Der Gaiwan ist seit dem 14. Jahrhundert im Gebrauch und erlaubt sehr präzise Kontrolle über Ziehzeit und Ausguss. Er ist ein wichtiges Werkzeug für Teekenner und wird meist aus Porzellan, aber auch aus Ton, Glas oder anderen Keramiken gefertigt. Gaoshan (High Mountain, 高山, gāo shān) – Hochland-Oolong „Gaoshan“ bezeichnet Oolong Tees aus hohen Lagen, typischerweise über 1’000 m, insbesondere in Taiwan. Die Höhenlage sorgt für langsameres Wachstum und führt zu Tees mit konzentriertem Geschmack, ausgeprägter Süsse und komplexem, lang anhaltendem Aroma. Gong Dao Bei (公道杯, gōngdào bēi) – Fairness Cup Auch als Fairness Cup oder in Verbindung mit Cha Hai bekannt. Es handelt sich um eine kleine Kanne oder Karaffe, die in der Gong Fu Cha verwendet wird, um den Tee nach dem Aufguss zu sammeln und gleichmässig auf die Tassen zu verteilen. So erhält jede Tasse denselben Geschmack. Gong Fu Cha (工夫茶, gōng fū chá) Eine traditionelle chinesische Teezeremonie, die Präzision, Können und Achtsamkeit in der Zubereitung betont. Sie nutzt oft spezielles Teegeschirr wie kleine Tonkannen, Gaiwans und Aromabecher, um das volle Aromapotenzial von Oolong Tee und anderen hochwertigen Blatttees zu entfalten. Grading / Classification (分级, fēn jí) – Einstufung / Sortierung Die Einstufung von Tee nach Blattgrösse, Qualität und Aussehen nach der Verarbeitung. Dieser Schritt ist wichtig, da er den Marktwert bestimmt und Einfluss auf das spätere Geschmacksprofil hat. Hong Yu (紅玉, hóng yù) – „Red Jade“ Ein taiwanesischer Schwarztee-Kultivar, bekannt für seinen reichen, komplexen Geschmack. 1999 als Hybrid gezüchtet – aus dem einheimischen Formosensis-Kultivar und einer burmesischen Assamica-Varietät. Hong Yu ist berühmt für Noten von dunkler Schokolade und gerösteten Nüssen und wird vor allem rund um den Sun Moon Lake (日月潭, rì yuè tán) in Nantou angebaut. Hou Yun (喉韵, hóu yùn) „Hou Yun“ beschreibt den nachklingenden Geschmack und das Mundgefühl im Halsbereich, besonders bei Oolong Tee. Gemeint ist das angenehme, oft süss-florale Gefühl, das nach dem Schlucken im Rachen und Gaumen bleibt. Jin Xuan (金萱, jīn xuān) – „Golden Lily“ / Milky Oolong Ein taiwanesischer Oolong-Kultivar, dessen Name „goldene Lilie“ bedeutet. Bekannt als „Milky Oolong“ (奶香, nǎi xiāng) wegen seines cremigen, butterartigen Geschmacks. Jin Xuan wurde in den 1980er-Jahren entwickelt – eine Kreuzung aus dem Kultivar Ying Zhi Hong Xin (硬枝红心), der für traditionellen Tie Guan Yin verwendet wird, und TRES #8, einer Assamica-Varietät aus Jaipur (Indien). Er ist widerstandsfähig gegen Schädlinge und sehr ertragsstark. Lao Cha (老茶, lǎo chá) – Alter Tee „Lao Cha“ bedeutet „alter Tee“ und bezeichnet Oolong Tees, die über mehrere Jahre gelagert wurden, oft unter kontrollierten Bedingungen. Mit der Zeit entwickeln sie tiefere, weichere Aromen und eine sanfte, reichhaltige Textur. Maocha (毛茶, máo chá) – Rohtee / „Rauer Tee“ Maocha ist halbfertiger Tee, der die ersten Schritte wie Welken, Rollen und erste Trocknung bereits durchlaufen hat, aber noch nicht fein sortiert oder fertig veredelt ist. Er dient als Rohmaterial für fertige Produkte, etwa Puerh oder bestimmte Oolong-Tees. Minbei (闽北, mǐn běi) Bezeichnet Oolong Tees aus dem Norden der Min-Region in der Provinz Fujian. Dieses Gebiet ist bekannt für berühmte Wuyi-Oolongs wie Da Hong Pao und Shui Xian. Minnan (闽南, mǐn nán) Bezieht sich auf Oolong Tees südlich des Min-Flusses in Fujian, insbesondere aus dem Kreis Anxi. Minnan-Oolongs umfassen bekannte Tees wie Tie Guan Yin und Huang Jin Gui, die meist in Halbkugel-Form gerollt werden und sich im Oxidations- und Röstgrad unterscheiden. Nong Xiang (浓香, nóng xiāng) – „Starker Duft“ Bedeutet „kräftige Duftnote“ und beschreibt einen traditionellen Stil von Oolong Tee, der stärker oxidiert und geröstet ist. Er zeichnet sich durch ein intensives, vollmundiges Geschmacksprofil aus. Oxidation (氧化, yǎnghuà) Ein chemischer Prozess, der stattfindet, wenn Teeblätter mit Luft in Kontakt kommen. Oxidation beeinflusst Geschmack, Farbe und Aroma. Bei Oolong Tee kann der Oxidationsgrad stark variieren und sorgt für ein Spektrum von hell-floral bis dunkel-geröstet. Pin Cha (品茶, pǐn chá) Wörtlich „Tee verkosten“. Bezeichnet das bewusste Probieren und Geniessen von Tee im eher alltäglichen Kontext – im Unterschied zur formelleren Gong Fu Cha Zeremonie. Plucking Tea (采茶, cǎi chá) – Teepflücken Der Vorgang, bei dem Teeblätter von der Pflanze geerntet werden. Handpflückung ermöglicht eine sehr präzise Auswahl der besten Blätter und führt in der Regel zu höherer Qualität im fertigen Tee. Qi Dan (奇丹, qí dān) Ein Kultivar des berühmten Da Hong Pao-Oolong. Qi Dan gilt als einer der ursprünglichen Sträucher, von denen Da Hong Pao weitervermehrt wurde. Er ist bekannt für seinen reichen, komplexen Geschmack und einen besonders sanften Abgang. Qing Xiang (清香, qīng xiāng) – „Klare Duftnote“ Bezeichnet einen modernen Oolong-Stil, der leichter oxidiert und geröstet wird. Er bewahrt eine frische, florale und teilweise fruchtige Aromatik. Qing Xin (青心, qīng xīn) – „Grünes Herz“ Ein weit verbreiteter Oolong-Kultivar mit süssen, floralen Noten und orchideenartigem Duft. Ursprünglich aus der Provinz Fujian stammend, wurde Qing Xin im 19. Jahrhundert nach Taiwan gebracht und ist heute Basis vieler Premium-Oolongs wie Dong Ding, Bao Zhong, Oriental Beauty und Lishan. Er wird auch „Ruan Zhi“ (軟枝) genannt, da die Blätter zart und saftig sind. Wegen des langsamen Wachstums und geringeren Ertrags erfordert dieser Kultivar besonders viel Pflege. Rolling (揉捻, róuniǎn) – Rollen Ein zentraler Verarbeitungsschritt, bei dem Teeblätter gerollt werden, um Blattadern anzubrechen und den Zellsaft freizusetzen. Dieser kommt mit Luft in Kontakt und oxidiert, was entscheidend zur Entwicklung des Aromas beiträgt – insbesondere bei Oolong und Schwarztee. Shaking / Tossing – Zuoqing (做青, zuò qīng) In diesem Schritt werden die Teeblätter behutsam geschüttelt oder geworfen, damit die Blattränder leicht gequetscht werden. So wird die Oxidation angestossen. Dieser Prozess ist für die Ausbildung von Geschmack und Charakter des Oolong Tees entscheidend. Shaqing (杀青, shā qīng) – „Kill-Green“ Ein Prozess, bei dem Hitze angewendet wird, um die Oxidation zu stoppen, indem die Enzyme in den Blättern deaktiviert werden. Dadurch werden gewünschtes Aroma und Farbe stabilisiert. Si Ji Chun (四季春, sì jì chūn) – „Four Seasons Spring“ Ein taiwanesischer Oolong-Kultivar, der ganzjährig geerntet werden kann. Si Ji Chun ergibt einen floralen, süssen und leicht cremigen Tee und ist deshalb ein beliebter Alltags-Oolong. Single Bush (单株, dān zhū) – Einzelbusch Bezeichnet Tee, der von einem einzelnen Teebusch geerntet wird. Anders als „Dancong“, das spezifisch für Fenghuang-Oolongs steht, kann „dān zhū“ für jede Teesorte verwendet werden, sofern sie von einem einzelnen Busch stammt. Sorting (挑茶, tiāo chá) – Sortierung Die manuelle Sortierung von Teeblättern nach Grösse, Form und Qualität. Beschädigte oder minderwertige Blätter werden aussortiert. So wird die Konsistenz im fertigen Produkt sichergestellt. Steeping (沏, qī) – Aufguss / Ziehenlassen Der Vorgang, bei dem Teeblätter in heissem Wasser ziehen. In der östlichen Teekultur wird meist mit kürzeren Ziehzeiten gearbeitet, dafür mit vielen Aufgüssen (je nach Tee bis zu 15–20 Infusionen). Wichtige Parameter sind: Teemenge (ca. 5–7 g) Kannenvolumen (80–300 ml) Wassertemperatur (70–100 °C) Ziehzeit (oft nur 2–90 Sekunden) Sun-drying (晒干, shàigān) – Sonnentrocknung Eine traditionelle Trocknungsmethode, bei der Teeblätter in der Sonne ausgebreitet werden. Dies kann Geschmack und Duft vertiefen und die Lagerfähigkeit erhöhen. Wegen der Wetterabhängigkeit und moderner Trocknungstechniken wird diese Methode heute seltener verwendet. Tea Energy (茶气, chá qì) – Tee-Qi „Chaqi“ beschreibt die körperlichen und geistigen Empfindungen, die beim Trinken von Tee auftreten – besonders bei Tee von alten Bäumen (古树, gǔ shù). Dazu zählen etwa wärmende, beruhigende oder belebende Eindrücke im ganzen Körper. Der Begriff wird vor allem bei Puerh Tee, aber auch bei gereiften Oolongs verwendet. Tea Towel (茶巾, chájīn) oder Tea Napkin (茶布, chábù) – Teetuch Ein kleines Tuch, das während der Teezeremonie genutzt wird, um Teegeschirr abzuwischen, Wasserreste zu entfernen und den Platz sauber zu halten. Ein wichtiges Zubehör, um die Teestation ordentlich zu halten. Terroir (风土, fēngtǔ) Ein aus der Weinwelt entlehnter Begriff, der Umweltfaktoren beschreibt, die die Teequalität prägen – etwa Klima, Boden, Höhenlage und Geografie. Das Terroir hat grossen Einfluss auf Geschmack und Charakter eines Tees. Withering (萎凋, wěi diāo) – Welken Der erste Verarbeitungsschritt bei Oolong Tee, bei dem frisch gepflückte Blätter in einer kontrollierten Umgebung ausgebreitet werden, um Feuchtigkeit zu verlieren. Dadurch werden die Blätter biegsam und für das Rollen vorbereitet. Gleichzeitig setzt die Oxidation ein, was Geschmack und Duft vertieft. Yancha (岩茶, yán chá) – Felsentee / Rock Tea Yancha ist eine Oolong-Kategorie aus den Wuyi-Bergen (Fujian). Der Name bezieht sich auf das felsige Terrain, in dem die Pflanzen wachsen, und auf die mineralisch-felsige Note im Geschmack. Wuyi Yancha ist bekannt für seinen reichen, kräftigen Geschmack und komplexe Aromen – oft mit Noten von gerösteten Nüssen, Gewürzen und dunklen Früchten. Man unterscheidet nach Lage: Zheng Yan (正岩) – Kern-Felsenzone Ban Yan (半岩) – Randbereich Zhou Cha (洲茶) – Tees entlang von Flussufern Yan Yun (岩韵, yán yùn) – Felsmelodie / „Rock Rhyme“ Wörtlich „Felsen-Resonanz“ und ein Begriff für den typischen Nachhall im Geschmack von Wuyi Yancha. Yan Yun ist eine hoch geschätzte Eigenschaft und Ausdruck des einzigartigen Terroirs der Wuyi-Berge. Yixing Clay (宜兴壶, Yíxìng hú) – Yixing-Ton Ein spezieller Ton aus der Region Yixing in China, aus dem hochwertige Teekannen gefertigt werden. Yixing-Kannen sind dafür bekannt, Aromen des Tees aufzunehmen und so über die Zeit den Geschmack nachfolgender Aufgüsse zu vertiefen. Besonders beliebt für Oolong, Schwarztee und Puerh.

Baking/Roasting (烘焙hōngbèi)
This is a heat-treatment process used in Oolong tea production to stop oxidation by decomposing the enzymes responsible for it. Roasting also reduces the humidity content in the leaf and enhances the tea’s flavour, bringing out a range of notes from mild, nutty undertones to sharp, smoky aromas.

Chaban (茶盘chápán) or Tea Pool (茶池cháchí)
A tray or basin used in traditional Chinese tea ceremonies to catch excess water and tea during brewing. The chaban is helpful for maintaining cleanliness and organisation during the tea preparation process.

Chadao (茶道chádào)
A ceremonial way of preparing and serving tea, with various styles and methods depending on the region and type of tea. The term “chádào” (sometimes also chá zhī dào, 茶之道) translates to “The Way of Tea” is derived from tea-related Buddhist and Daoist practices, and encompasses a range of rituals, from the meticulous Japanese tea ceremony and Chinese Gong Fu Cha method.

Cha Hai (茶海cháhǎi)
Literally “tea sea,” another term for the fairness cup used in Gong Fu Cha, where tea is poured from the brewing vessel into the Cha Hai before being served to ensure an even flavour distribution.

Charcoal Baking – Zuibei (最焙zhì bèi)
Also known as 炙焙 (zhì bèi), this is the final drying step where the crude tea (maocha) is roasted over charcoal embers. It reduces the moisture content to about 7%, enhancing flavour complexity and ensuring proper preservation.

Cultivar (品种pǐnzhǒng)
A specific strain of the tea plant that has been cultivated for certain characteristics. Different cultivars are used to produce different types of Oolong tea, each with unique flavours and aromas.

Dancong (单枞dāncōng)
Originally referring to tea leaves plucked from a single tea bush, the term “dancong” now generally applies to Oolong teas from the Phoenix Mountain (Fenghuang, 凤凰山) in Guangdong Province.

GABA (γ-aminobutyric acid, γ-氨基丁酸γ-ānjī dǐng suān)
GABA tea is made from tea leaves that have been processed with anaerobic fermentation, which increases the GABA content in the leaves. GABA tea is often associated with calming effects and is popular among those seeking stress relief and relaxation.

Gaiwan (蓋碗gàiwǎn)
A traditional Chinese teaware used for brewing tea, consisting of three parts: a saucer, a cup (碗子, wǎnzi), and a lid (盖子, gàizi). The gaiwan has been popular since the 14th century and allows for precise control over the brewing process and pouring speed, making it an essential tool for tea connoisseurs. Gaiwans are usually made from porcelain, but clay, glass and other ceramic materials are also common.

Gaoshan (High Mountain, 高山gāo shān)
Gaoshan refers to Oolong teas grown at high elevations, typically above 1,000 metres in Taiwan. These high-altitude conditions result in slower leaf growth, leading to teas with concentrated flavours, enhanced sweetness, and a complex, lingering aroma.

Gong Dao Bei (公道杯gōngdào bēi)
Also known as the fairness cup (another name is Cha Hai), this is a type of pitcher used in the Gong Fu Cha to ensure an even distribution of tea before serving it to guests. This ensures that each cup of tea has a consistent flavour, too.

Gong Fu Cha (工夫茶gōng fū chá)
A traditional Chinese tea ceremony that emphasises precision and skill in brewing, often using specialised teaware like small teapots, gaiwans, and aroma cups.

Grading/Classification (分级fēn jí)
Grading involves categorising tea leaves based on their size, quality, and appearance after processing. This step is crucial as it determines the tea’s market value and influences its flavour profile.

Hong Yu (紅玉hóng yù)
Also known as “Red Jade,” this is a Taiwanese black tea cultivar, famous for its rich, complex flavours. It is a hybrid created in 1999, blending the indigenous Formosensis cultivar with a Burmese Assamica variety. Known for its dark chocolate and roasted nut notes, Hong Yu is primarily grown around Sun Moon Lake (日月潭, rì yuè tán) in Nantou county, Taiwan.

Hou Yun (喉韵, hóu yùn)
Hou Yun is a term used to describe the lingering aftertaste of a tea, particularly Oolong. It refers to the pleasant, often sweet or floral sensation that remains in the throat and palate after swallowing the tea.

Jin Xuan (金萱jīn xuān)
A Taiwanese Oolong tea cultivar that translates to “golden lily”, also known as “Milky Oolong” (奶香, nǎi xiāng) due to its creamy, buttery flavour. Created in the early 1980s, Jin Xuan is a cross between Ying Zhi Hong Xin (硬枝红心, hard stem red heart) cultivar used for traditional Tie Guan Yin and the TRES#8, an assamica varietal from Jaipur, India, making it highly resistant to pests and producing a high yield.

Lao Cha (老茶, lǎo chá)
Lao Cha, meaning “Old Tea,” refers to Oolong teas that have been aged for several years, often under controlled conditions. Over time, these teas develop deeper, more mellow flavours and a smooth, rich texture.

Maocha (毛茶máo chá)
Maocha, which translates to “rough tea” or “raw tea,” refers to the semi-processed tea leaves that have undergone the primary stages of tea processing, such as withering, rolling, and initial drying. However, these leaves have not yet been fully refined or sorted. Maocha serves as the raw material for producing finished tea products, such as Puerh and some types of Oolong.

Minbei (闽北mǐn běi)
Refers to the Oolong teas grown north of the Min River in Fujian Province, China. This region is known for producing some of the most famous Wuyi Mountain Oolongs, including Da Hong Pao and Shui Xian.

Minnan (闽南mǐn nán)
Refers to the Oolong teas produced south of the Min River in Fujian Province, particularly in Anxi County. Minnan Oolongs include well-known teas like Tie Guan Yin and Huang Jin Gui, which are typically processed in a half-ball style and vary in oxidation and roast levels.

Nong Xiang (浓香nóng xiāng)
Translates to “strong fragrance,” referring to a traditional style of Oolong tea that is more heavily oxidised and roasted, resulting in a robust, full-bodied flavour.

Oxidation (氧化yǎnghuà)
A chemical process that occurs when tea leaves are exposed to air, affecting the flavour, colour, and aroma of the tea. In Oolong tea, the level of oxidation can vary, leading to a wide range of flavours from floral and light to rich and roasted.

Pin Cha (品茶pǐn chá)
Literally meaning “tea tasting,” this term refers to the practice of appreciating the flavours, aromas, and textures of tea, in a more everyday context when compared to the formal Gong Fu Cha.

Plucking Tea (采茶cǎi chá)
Plucking is the process of harvesting tea leaves from the tea plant. Hand-picking allows for greater control over the quality of the tea leaves, resulting in superior final product.

Qi Dan (奇丹qí dān)
A cultivar of the famous Da Hong Pao Oolong tea. Qi Dan is believed to be one of the original plants from which Da Hong Pao was propagated, making it highly sought after for its rich, complex flavour and smooth finish.

Qing Xiang (清香qīng xiāng)
Translates to “clear fragrance,” describing a modern style of Oolong tea that is lightly oxidised and roasted, preserving a fresh, floral, and sometimes fruity aroma.

Qing Xin (青心qīng xīn)
A widely used Oolong tea cultivar known for its sweet, floral flavours and orchid-like fragrance, translating as “green heart”. Originating from Fujian Province, China, Qing Xin was introduced to Taiwan in the late 19th century and is now used in many premium Oolong teas, such as Dong Ding, Bao Zhong, Oriental Beauty, and Lishan. It is also called ‘Ruan Zhi’ (軟枝, so stem) for its juicy leaves. Due to its tender leaves and slow-growing nature it needs much more care and yields tend to be lower.

Rolling (揉捻róuniǎn)
A crucial step in the tea-making process, where the tea leaves are rolled to crack the veins, allowing the saps to oxidise when exposed to air. This process is essential for developing the flavours of oxidised teas like Oolong and Black tea.

Shaking/Tossing – Zuoqing (做青zuò qīng)
During this step, the leaves are gently shaken or tossed to bruise their edges, initiating oxidation. This process is crucial in developing the tea’s flavour and character.

Shaqing (杀青shā qīng)
This process known as “kill-green” involves applying heat to stop oxidation by deactivating the enzymes in the leaves. It preserves the desired flavour and colour of the tea.

Si Ji Chun (四季春sì jì chūn)
Also known as Four Seasons Spring, this Taiwanese Oolong tea cultivar is known for its ability to be harvested year-round. Si Ji Chun produces a floral, sweet, and slightly creamy tea, making it a popular choice for everyday drinking.

Single Bush (单株dān zhū)
A term used for teas plucked from a single tea plant. Unlike “dancong,” which is specific to Fenghuang Oolongs, “dān zhū” can apply to any type of tea harvested from a single bush.

Sorting (挑茶, tiāo chá)
Sorting refers to the process of manually selecting and separating tea leaves by size, shape, and quality, where damaged leaves are thrown out. This step ensures consistency in the final product, as only leaves that meet specific criteria are used.

Steeping ()
The process of infusing tea leaves in hot water. In Eastern tea culture, steeping is typically done for shorter periods than in the West, with multiple infusions possible (depending on tea, but as many as 15-20). Key factors in steeping include the amount of tea (5-7 g), teapot’s capacity (80-300 ml) water temperature (70-100 C), and infusion time being only a few seconds (2-90 s).

Sun-drying (晒干shàigān)
A traditional drying method where tea leaves are spread out in the sun to dry. This process enhances the tea’s flavour and fragrance, and sun-dried teas often have a longer shelf life. However, this method is becoming less common due to its dependency on weather conditions and mechanised approaches.

Tea Energy (茶气chá qì)
“Chaqi” refers to the physical and mental effects experienced when drinking tea, particularly from old tea trees (古树, gǔ shù). This concept includes a range of sensations, from calming warmth to an invigorating, vitalising flow of energy throughout the body. Mostly used when talking about Puerh, but some aged Oolongs can also inspire such a state.

Tea Towel (茶巾chájīnor Tea Napkin (茶布chábù)
A small towel or cloth used during tea ceremonies to wipe the teaware, remove excess water, and keep the tea area clean. It is an essential accessory for maintaining the neatness of the tea setup.

Terroir (风土fēngtǔ)
A term borrowed from the wine industry, referring to the environmental factors that affect a tea’s character, such as climate, soil, altitude, and geography. The terroir of a tea can have a significant impact on its flavour and quality.

Withering (萎凋wěi diāo)
The initial step in Oolong tea processing, withering involves spreading freshly picked leaves in a controlled environment to reduce their moisture content. This process allows the leaves to become pliable, which prepares them for rolling. Withering also starts the oxidation process, enhancing the tea’s flavour and aroma.

Yancha (岩茶yán chá)
Yancha, or “Rock Tea,” is a type of Oolong tea grown in the Wuyi Mountains of Fujian Province, China. These teas are named after the rocky terrain in which they are cultivated, which imparts a distinctive “mineral” or “rocky” flavour to the tea. Wuyi Yancha is known for its rich, robust taste and complex aroma, often with hints of roasted nuts, spices, and dark fruit. It is categorised by its growing location: central rock area (正岩, zhèng yán), half rock area (半岩, bàn yán), and river bank tea (洲茶, zhōu chá).

Yan Yun (岩韵yán yùn)
Literally meaning “rock rhyme,” this term is used to describe the distinctive aftertaste and lingering mouthfeel characteristic of Wuyi Yancha, or Rock Tea. Yan Yun is a prized quality in these teas, reflecting the unique terroir of the Wuyi Mountains.

Yixing Clay (宜兴壶Yíxìng hú)
A type of clay from the Yixing region of China, traditionally used to make high-quality teapots. Yixing teapots are highly valued for their ability to absorb the flavours of the tea, enhancing the taste over time.

Referenzen und weiterführende Literatur

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